Ob meine Arbeit einen großen Einfluss auf mein Privatleben hat? Ja, das kann ich nur bestätigen, denn nachdem ich mich den ganzen Tag mit den verschiedensten Rezepten zu verschiedensten Themen beschäftigt habe, entsteht unweigerlich das Verlangen danach, die gesehenen Dinge auch wirklich zu essen!
Seit ein paar Tagen ist mir aber nicht nach den süßen Leckereien, mein Verlangen richtet sich momentan eher auf Suppen aller Art. Begonnen hat das Übel vor einer Weile, als mir das Themenspezial Suppenparty richtig Lust auf Suppe machte. Und seit dem könnte ich eigentlich ständig Suppe essen. Obwohl ich abends eigentlich nicht koche, da ich mittags in der Kantine ja schon warm esse, konnte ich gestern Abend nicht widerstehen und habe mir aus den diversen Gemüseresten ein leckeres Süppchen gebraut.
Das ist ja ein Vorteil von vielen Suppen, meist geht es recht fix. Meine scharfe Chinesische Suppe hat nur 20 Minuten gebraucht, die Schnipselarbeit schon eingerechnet und da man in eine Suppe alles mögliche geben kann, hab ich – da nicht vorhanden – das Hühnchen gegen grüne Paprika getauscht, die zudem dringend wegmusste, und es war trotzdem ein sehr leckeres Ergebnis.
Hier das Rezept zum Nachkochen, denn vielleicht ist bei Ihnen nach meinem Gerede über Suppen auch der Appetit geweckt worden
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Scharfe Chinesische Suppe
Zutaten für 1-2 Personen:
2 Frühlingszwiebeln
1 Paprika
50 g Glasnudeln
500 ml Gemüse- oder Hühnerbrühe
nach Belieben Cayennepfeffer
3 El Sojasauce
falls vorhanden ein bisschen Hühnchen
etwas Koriander
etwas Zitronengras
Die Brühe zum Kochen bringen. Währenddessen das Gemüse waschen und klein schneiden.
Das eventuell vorhandene Hühnchen klein schneiden und kurz anbraten.
Gemüse und Glasnudeln in die kochende Brühe geben und ein paar Minuten bissfest garen. Mit Sojasauce und Gewürzen abschmecken, fertig.
Nach Belieben und Vorratsschrank kann die Suppe natürlich variiert werden.



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