Ich bin realistisch: Ich habe für die Weihnachtszeit gute zwei Kilo mehr auf meinen Hüften eingeplant. Da mache ich mir nichts vor. Aber allmählich gewinne ich den Eindruck, dass sogar diese unverblümte Vorabschätzung ins Wanken geraten könnte… bei all den köstlichen Weihnachtsplätzchen!
Im letzten Jahr bin ich gar nicht zum Kekse-Backen gekommen, das scheine ich in diesem Jahr doppelt und dreifach auszugleichen. Ich backe zusammen mit Freundinnen, für den Adventskaffee in größerer Runde oder auch einfach so zwischendurch, weil ich Lust auf den schönen Duft in der Wohnung habe. Zu den Massen eigener Weihnachtsleckereien kommen außerdem noch all die Kekse hinzu, die ich von anderen geschenkt bekomme, weil sie eben auch so viel gebacken haben und nicht alles auf die eigenen Hüften laden wollen. Und dann sind sie eben da – all die süßen Verlockungen in meiner Plätzchendose! Santa Claus lächelt mich milde und mit dicken, rosigen Pausbacken vom Dosen-Deckel aus an. Und ich kann nicht widerstehen: Erst eine Schoko-Schnee-Kugel, dann ein geschenktes Spritzgebäck, danach einen dicken Doppeldecker mit Marmelade aus Mürbeteig …
Ich kann mich erinnern, dass ich irgendwann mal eine Studie gelesen habe, in der es hieß, dass eine große Bonbon-Vielfalt dazu führt, dass man mehr isst, weil man alle zumindest einmal probieren will. Das scheint auch für Weihnachtspätzchen zu gelten!



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