Zum einen Ohr rein, zum anderen Ohr raus. Das ist der Weg der Musikberieselung beim Weingenuss. Schließlich sind Mann oder Frau ja gerade mit den Sinnen anderweitig beschäftigt. Meinen Sie? Stimmt aber nicht! Die Wissenschaft, und zwar die schottische, hat nämlich festgestellt, dass uns der edle Tropfen mit dem passenden Liedgut deutlich besser schmeckt. Ein schmusiger Merlot gehört nun mal zu Otis Reddings
„Sitting on the Dock of the Bay”. Das hört man doch praktisch auf der Zunge. Oder wie wäre es mit einem röhrenden Cabernet Sauvignon zu einer Flasche „Brown Sugar”, serviert von den Stones? Vielleicht stehen Sie ja lieber auf Schmalziges. Zu einem Chardonnay passt doch prima eine süßlich säuselnde Kylie Minogue, die sich im Glas räkelt. Hm! Das ist doch nun wirklich nicht schlecht.
Musik für den Gaumen, Wein fürs Ohr
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