Anlass meines Besuches in Rom ist ein Treffen mit dem Drei-Sterne-Koch Heinz Beck, der im Restaurant La Pergola, Hotel Rome Cavalieri, kocht. Er soll dem Fotografen Joerg Lehmann und mir seine kulinarischen Geheimtipps der Hauptstadt zeigen. Die verrate ich Ihnen demnächst in der »essen&trinken«.
Klar, dass ich im Zentrum des Weltkatholizismus nicht lange nach Weihnachten suchen muss. In den Schaufenstern der Lebensmittelläden stapeln sich riesige festlich verpackte Pralinenschachteln, bunte Bonbonnieren, Nougat und Panettone, der italienische Weihnachtskuchen. Das süße Hefegebäck mit Rosinen wird nach der Messe am Heiligabend gegessen. Dazu trinken die Römer ein Glas Prosecco. In der besten Eisdiele der Stadt, dem Giolitti, schmeckt nicht nur das Eis einfach göttlich, auch die Kuchen sind spektakulär. Hier kaufen die Römer gern die fragilen Krippen aus Schoko-Mürbeteig und Zuckerguss.
Den schönsten Weihnachtsmarkt mit beeindruckender Kulisse finde ich auf der Piazza Navona. Schon von weitem duftet es nach Zuckerwatte und kandierten Äpfeln. Rund um den barocken Vier-Ströme-Brunnen stehen Stände mit Geschenkartikeln, Spielwaren, Holzschnitzereien, ein Karussell und Süßigkeiten. Umrahmt ist der hell erleuchtete Markt von alten Palästen.
Und noch ein Superlativ: die 33 Meter hohe Fichte, die traditionell neben der Weihnachtskrippe im Zentrum des Petersplatzes steht. Der vatikanische Weihnachtsbaum wird jedes Jahr von einem Staat an den Papst verschenkt. Dieses Jahr kommt er aus dem Klostertal bei Gutenstein, Niederösterreich. Der Baum ist geschmückt mit silbernem Lametta, 2000 bunten Leuchtkugeln und einem leuchtenden Stern.



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