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Reisbällchen statt Käsebrot

Yukie Yasui Yukie Yasui
5. Februar 2009
10 Kommentare

Onigiri - japanische Reisbällchen

Onigiri - japanische Reisbällchen

Auch wenn Sandwiches in Japan zu haben sind (und sie sind nicht schlecht): Der klassische japanische Snack sind Onigiri.

Onigiri bestehen aus gequollenem Reis mit weichem (aber nicht zu weichem) Biss, einem Blatt knusprig geröstetem Nori (Seetang), einer meist pikanten Füllung und etwas Salz. Letzteres wird auf die feuchten Handflächen gegeben, bevor man aus dem salzlos gegarten Reis ein perfektes Dreieck formt. Die Onigiri-Füllung kann aus Fisch bestehen, Fischrogen, Krabbenfleisch, aus eingelegten oder karamellisierten Seetang-Spezialitäten, aus Hühnerfleisch mit Mayonnaise oder sauer eingelegten japanischen Pflaumen. Oder was Herz und Magen sonst noch so begehren. Bis auf die Pflaumen sollte man die Füllung quasi diametral im Reisbällchen verteilen, so isst man schon beim ersten Bissen etwas von der Füllung mit. Um das fertig geformte Reisbällchen kommt das knackige Nori-Blatt – fertig. So einfach und so köstlich!

Kommentare (10)

  1. Hallo YUKIE,
    klingt für mich als Asien-Fan ziemlich lecker. Bitte aber um genaue Rezeptanleitung- es heißt einmal gequollener Reis- dann später gekochter R. Und welcher eignet sich am Besten??
    viele grüße

  2. Hallo Benabar,

    ‘gekocht’ meint in diesem Fall ‘gegart’ ;-) .

    Ideal beim Quellen ist ein Mengenverhältnis von Wasser zu Reis von etwa 1,2 zu 1. Die Wassermenge mag gering erscheinen. Sie setzt voraus, dass der Reis so lange vorsichtig gewaschen oder bei leicht laufendem Wasser gewässert wird, bis das Wasser klar abläuft. Während des Waschens bzw. Wässerns nimmt der Reis schon etwas Wasser auf. Das Verhältnis von Wasser zu Reis hängt natürlich auch vom gewünschten Biss und der Reissorte ab.

    Ist der Reis gar, wird er in warmem Zustand mit feuchten Händen (und etwas Salz) zu Onigiri geformt. Sie können runde Bällchen formen, üblich sind Dreiecke. Das Formen ist Übungssache.

    Die Autorin des Blogs “Just Hungry” zeigt einen Trick, der das Formen erleichtern soll:
    http://www.justhungry.com/2007/01/onigiri_omusubi_revisited_an_e.html

    Die klassische Onigiri-Füllung ‘Umeboshi’ (eingelegte Pflaumen) beispielsweise finden Sie im asiatischen/japanischen Lebensmittelhandel.

    Besten Gruß.

  3. Nabend Yukie!!!
    Andere Länder,andere Snacks ;)
    Klingt spannend und die Anleitung auf dem Blog ist toll.
    Und gegrillt,stell ich es mir besonders aromatisch vor.

  4. Danke YUKIE für die ausführliche u rasche Antwort. auch der Blog-tipp ist gut.
    Wäre ja viell auch etwas für die KOCHSCHULE- Video zum so vielfältigen Thema REIS Zubereitungen. Kannst du das weiterleiten- oder soll es anregen??
    grüße

  5. @Mosi: Ja, die gegrillten sind super! Mit dem sehr klebrigen Mochi-Reis (Mochigome) schmecken sie besonders gut.

    @Benabar: Es gibt so viele Themen, die sich für Kochschulvideos eignen, dass wir nicht jeden Wunsch erfüllen können. Sie können mir glauben, dass wir bei der Themenauswahl sprichwörtlich nicht nur die Wahl, sondern auch die Qual hatten. Aber ich hoffe, das unsere essen & trinken Kochschule Ihnen insgesamt gefällt und interessant wie hilfreich für Sie und andere Nutzer ist.

  6. Diese Reisbällchen sind bestimmt lecker…
    Der gegarte Reis muss also nur gewürzt und und geformt werden?

  7. Ja, genau. Je nach Geschmack kann man sie auch noch füllen, wie beschrieben. Gegrillt schmecken die Reisbällchen übrigens auch gut.
    Viele Grüße.

  8. Hallo. Toller Blog. Mit läuft hier echt das Wasser im Mund zusammen.
    Aber ich muss mich jetzt auch mal als totaler Neuling was japanische Esskultur angeht outen. Und zwar mit der Frage: Kann man das Nori-Blatt mitessen? Und wie schmeckt das?
    Ich weiß, die Frage muss unglaublich doof klingen. Aber ich steh gerade mal am Anfang des Abenteuers japanische Küche. :3

  9. Hallo, Caroline B. Ja, das Nori-Blatt kann man mitessen. Nori wird aus essbaren Algen hergestellt und auch für Sushi (z.B. Maki-Sushi) verwendet. Der Geschmack on Nori erinnert etwas an Meer, ist aber nicht fischig. Das Blatt sollte frisch um den Reis gewickelt werden, dann hat es eine knackige Konsistenz. Vor der Verwendung kann man es auch leicht anrösten, dann schmeckt es noch besser.

    Viele Grüße.

  10. cool leker mmmmmmmmmmmmm :)

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