essen & trinken – Redaktionsblog

“Tea to go“ ein “no go“?

Laura Hempel Laura Hempel
22. März 2009
3 Kommentare

122Ja! Denn mal ehrlich: wie soll´s denn bitte halbwegs anständig funktionieren? Sieben Arbeitsschritte, bevor ich auch nur einen Schluck getrunken habe?

1. Teebeutel in den Pappbecher legen.
2. Heißes Wasser drüber gießen.
3. Deckel auf den Pappbecher quetschen.
4. Ein paar Minuten warten – im schlimmsten Fall ist der Tee jetzt bereits lauwarm.
5. Deckel wieder vorsichtig abnehmen.
6. Teebeutel herausnehmen, abtropfen lassen.
7. Mülleimer suchen.
8. Tee trinken.

Also mir ist das definitiv zu umständlich und manche von Ihnen haben sicher schon bei dem Wort „Teebeutel“ die Augen verdreht. Vielleicht bekommt das Thema „Tea to go“ dank einer innovativen Idee aber doch noch eine Chance. Im Internet habe ich vor ein paar Tagen einen speziellen Tee-Becher entdeckt. Das besondere an diesem Produkt: Der doppelwandige Kunststoffbecher der Firma Shuyao besitzt ein integriertes Sieb. Man kann also auf den Teebeutel getrost verzichten. Die Teeblätter können frei schwimmen, verbleiben dank des Siebs beim Trinken im Becher und können beliebig oft am Tag wieder aufgegossen werden. Bei Teesorten, die nicht lange ziehen sollten, sehe ich aber immer noch ein Problem.

Foto: www.shuyao.com

Kommentare (3)

  1. Morgen Laura!!!

    Ich sehe eher bei dem Wort “TO GO” das Problem…
    Wieso sich nicht Zeit nehmen für eine leckre Tasse Tee??!!Wieso unbedingt alles “to go”??!!Für Menschen die es mögen,bestimmt ne gute Innovation.Ich bleib lieber auf der Couch mit meinem Glas Tee:)

  2. Die To-Go-Unkultur stammt ja wohl aus den USA. Mich nerven auch bei uns diese ewig gestressten Menschen, die im Schweinsgalopp einen Hotdog herunterschlingen, im Aufzug ihren Coffee-to-go trinken, ewig am Handy hängen und auch ansonsten ihrem Leben hinterherstolpern.
    Teetrinken ist mehr als das Auffüllen von Flüssigkeitsdefiziten. Für mich bedeutet Teetrinken abschalten, Ruhe finden, Dimensionen zurechtrücken. Das geht nicht im Vorbeigehen.
    Tea to go – für mich No-Go!
    Gruss Orchidee
    Gruss Orchidee

  3. Warum soll sich der anspruchsvolle Teetrinker mit “Coffee-to-go” zufrieden geben. Wir haben uns der Lösung im Ganzen angenommen. Der Teetrinker hat jetzt die Chance, “seinen Tee” auch einmal zwischdurch zu celebrieren.

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