essen & trinken – Redaktionsblog

Ostereier: Selbst malen lohnt sich

Stefan Pohlmann Stefan Pohlmann
29. März 2009
3 Kommentare

Selbst bemalt oder gekauft: Bunte Ostereier

Selbst bemalt oder gekauft: Bunte Ostereier

Ostern heißt immer auch: ein paar freie Tage. Und irgendwie zugleich auch: Stress. Da muss ein Osterbrunch geplant werden, Vorbereitungen für ein großes Ostermenü laufen, kleine Geschenke für die Lieben werden organisiert und die passende Deko soll’s dann bitte auch noch sein.

Da das alles viel Zeit in Anspruch nimmt, haben sich schlaue Geschäftsleute (wahrscheinlich dieselben, die die Regale im Februar mit Hasen bestücken lassen) überlegt, dass man sich die ein oder andere Arbeit gerne abnehmen ließe. Zum Beispiel das Eier färben. Und so kommt es dann, dass sich zur Osterzeit im Kühlregel abertausende kunterbunt gefärbte Eier wiederfinden.

Und ich gebe zu: Ich habe diese Eier gekauft. Ein einziges Mal. Vor Jahren versteht sich. Seitdem frage ich mich, welche Gründe es geben könnte, warum diese Eier nicht längst ausgestorben sind. Von der Zeitersparnis mal abgesehen.

Skeptisch sollte man eigentlich schon bei genauerer Betrachtung des Äußeren werden. Die Eier glänzen so sehr, dass man meint, sein Spiegelbild darin erkennen zu können. Einmal abgepellt (eine Herausforderung für sich) unterscheidet sich der Härtegrad im Vergleich zum Ei mit Schale nicht sonderlich. Und als würde das nicht reichen, zieren etliche kleinere und größere farbige Stellen das Ei. Durchgeschnitten (Reinbeißen? Nein danke!) offenbart sich ein Eigelb, das so blass ist, dass es seinen Namen eigentlich nicht verdient. Spätestens jetzt erweist sich die vermeintliche Zeitersparnis als kulinarischer GAU.

Deshalb mein Tipp: Kaufen Sie weniger Geschenke und färben Sie die Eier mit den Kleinen lieber selbst. Das macht mehr Spaß, ist geselliger und spart Geld. Dass es gar nicht so schwer ist und auch ganz ohne Chemie funktioniert, können Sie in den Tipps zum Eier färben nachlesen.

Kommentare (3)

  1. Guten Morgen Stefan,

    zu diesen gefärbten Eiern fällt mir nur ein:
    Einfach widerlich !
    Interessant ist nur ,wieviele Käufer solche Eier nach Hause tragen–denn der Absatz von diesen Eiern ist enorm !
    Am Karfreitag färbe ich grundsätzlich die Eier mit Naturfarben und bemale sie anschließend mit verschiedenen Mustern.
    Aber ich muß gestehen,gestern habe ich nur zu Dekorationszwecken ! eine Packung gefärbte Eier gekauft —meine Familie war total entrüstet ;
    Der Kommentar war nur :WER soll die denn essen ? ;o(
    viele Grüße Jakob

  2. Guten Morgen,

    diese gefärbten Teile haben den Weg in unsere Wohnung glücklicherweise auch noch nicht gefunden.
    Wenn es mich überkommt färben wir selber und noch ein Tip an alle Selbstfärber. Wenn die gefärbten Eier auch mehr glänzen sollen, einfach die Speckseite von durchwachsenem Speck abschneiden und damit über die gefärbten Eier gehen, da gibt einen schönen Glanz.

  3. Hi Stefan!!!
    Ich muss dazu sagen,das ich solche Eier noch nie gekauft hab.Mir sahen die immer irgendwie zu künstlich,chemisch aus.Meine Ma hat sich aber so eins,weil So. war keine Eier mehr im Haus,gekauft und 1 Mal reingebissen und hats kaum runter bekommen:(
    Es sah blau?? aus und schmeckte alt.Außerdem macht selber färben viiiiiiiiiel mehr Spaß und ist bei uns eine kl. Tradition;)

Hinterlassen Sie einen Kommentar

* Pflichtfelder bitte ausfüllen

(wird nicht veröffentlicht)


Sicherheitscode