
Selbst bemalt oder gekauft: Bunte Ostereier
Ostern heißt immer auch: ein paar freie Tage. Und irgendwie zugleich auch: Stress. Da muss ein Osterbrunch geplant werden, Vorbereitungen für ein großes Ostermenü laufen, kleine Geschenke für die Lieben werden organisiert und die passende Deko soll’s dann bitte auch noch sein.
Da das alles viel Zeit in Anspruch nimmt, haben sich schlaue Geschäftsleute (wahrscheinlich dieselben, die die Regale im Februar mit Hasen bestücken lassen) überlegt, dass man sich die ein oder andere Arbeit gerne abnehmen ließe. Zum Beispiel das Eier färben. Und so kommt es dann, dass sich zur Osterzeit im Kühlregel abertausende kunterbunt gefärbte Eier wiederfinden.
Und ich gebe zu: Ich habe diese Eier gekauft. Ein einziges Mal. Vor Jahren versteht sich. Seitdem frage ich mich, welche Gründe es geben könnte, warum diese Eier nicht längst ausgestorben sind. Von der Zeitersparnis mal abgesehen.
Skeptisch sollte man eigentlich schon bei genauerer Betrachtung des Äußeren werden. Die Eier glänzen so sehr, dass man meint, sein Spiegelbild darin erkennen zu können. Einmal abgepellt (eine Herausforderung für sich) unterscheidet sich der Härtegrad im Vergleich zum Ei mit Schale nicht sonderlich. Und als würde das nicht reichen, zieren etliche kleinere und größere farbige Stellen das Ei. Durchgeschnitten (Reinbeißen? Nein danke!) offenbart sich ein Eigelb, das so blass ist, dass es seinen Namen eigentlich nicht verdient. Spätestens jetzt erweist sich die vermeintliche Zeitersparnis als kulinarischer GAU.
Deshalb mein Tipp: Kaufen Sie weniger Geschenke und färben Sie die Eier mit den Kleinen lieber selbst. Das macht mehr Spaß, ist geselliger und spart Geld. Dass es gar nicht so schwer ist und auch ganz ohne Chemie funktioniert, können Sie in den Tipps zum Eier färben nachlesen.

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