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Alternative zu Ostern: Wachteleier

Stefan Pohlmann Stefan Pohlmann
10. April 2009
4 Kommentare

Spiegelei von der Wachtel

Spiegelei von der Wachtel

Wieder einmal Küchenpremiere: Auf der Suche nach weißen Bio-Eiern (gibt es die tatsächlich oder handelt es sich um einen Mythos?) bin ich im Supermarkt zufällig auf etwas anderes, viel spannenderes gestoßen: Wachteleier.

Hatte ich noch nie gegessen, geschweige denn zubereitet und überhaupt immer für immens teuer gehalten. Dabei ist man für 16 Eier schon mit zwei Euro dabei. Das ist human, also wanderten die Eier in den Einkaufswagen.

Bei unbekannten Produkten stellt sich dann natürlich grundsätzlich die Frage: wie verarbeiten? Kochen (wie lange wohl bei der Größe?), pochieren oder doch als Rührei? Nach etwas Internetrecherche entschied ich mich für das klassische Spiegelei. Da kann man erstmal nicht so wahnsinnig viel falsch machen. Dachte ich.

Vor die erste Herausforderung wurde ich allerdings bereits vor dem eigentlichen Braten gestellt. Offenbar haben es sich Wachteln zu einer ihrer Herzensangelegenheiten gemacht, ihre Eier besonders robust zu machen. Denn unter der Schale befindet sich eine äußerst widerstandsfähige Haut. Und da die Eier sehr klein sind, ist es dementsprechend schwer, sie sauber aufzuschlagen und formschön in die Pfanne zu bekommen. Ein scharfes Messer, mit dem man die Eier einmal anschlägt, ist da enorm hilfreich.

Geschmacklich haben mich die Wachteleier absolut überzeugt. Sie schmecken etwas würziger und aromatischer als Hühnereier und – das Auge isst ja bekanntlich mit – sie sehen besser aus. Sofern das mit dem Aufschlagen klappt. Vielleicht ist die gekochte Variante da die einfachere!? Zu Ostern auf alle Fälle eine abwechslungsreiche Alternative zum Hühnerei, das man ja in aller Regel spätestens am Ostermontag nicht mehr sehen kann.

Kommentare (4)

  1. Mythos weiße Bioeier? Soll es keine weißen Bio-Eier geben??

  2. Im Supermarkt habe ich zumindest noch keine entdeckt. Aber geben soll es sie – angeblich. Geprenkelte Wachteleier sind klar im Vorteil: Da sind alle Farben drin ;)

  3. Das find´ ich jetzt interessant! ;) Da muss ich im Laden mal die Augen offenhalten.
    Unsere Bäuerin hat weiße und auch braune Eier im Angebot. Eigentlich hängt die Eierfarbe doch nur von der Hühnerrasse ab. rote Ohrläppchen=braune Eier, weiße Ohrläppchen= weiße Eier. Vielleicht sind die weißen Bio-Eier nicht so gefragt und werden daher meist nicht angeboten?

  4. Meine weissen Eier hole ich direkt bei einem kleinen Bauernhof, das Federvieh läuft dort frei herum. Wie Mercedes schon sagte, die Eierfarbe hängt von der Hühnerrasse ab. Angeblich (!) sollen die braunen Eier die besseren sein, da muss ich doch lachen. In meiner Kinderzeit gab es fast keine braunen Eier, nur weisse – vielleicht kommt daher der Mythos?
    Ich bevorzuge stets die weissen und die Bauersfrau ist immer so freundlich, die Kartons zu durchforsten und umzupacken. Diese Eier tragen keinen Stempel und es sind grosse und kleine im Karton.

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