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Gänseblümchen

Gänseblümchen

Gänseblümchen

Wenn ich von der Küche aus in den Garten hinter meiner Wohnung schaue, dann kann ich mich zur Zeit an einem ganzen Meer von Gänseblümchen erfreuen. Früher hätte ich sie sofort gepflückt und ewiglange Girlanden gebastelt. Heute pflücke ich sie auch, allerdings nutze ich sie lieber in der Küche. Denn Gänseblümchen sehen nicht nur hübsch aus, sie schmecken auch gut und sind gesund!

Ein Klassiker sind die kleinen Blüten auf einem Butterbrot oder als Zugabe in einem Salat. Besonders die halb geöffneten Blüten geben Gerichten ein leicht nussiges Aroma. Sehr lecker und leicht zubereitet ist auch eine Gemüsebrühe mit Gänseblümchen. Die Suppe wie gewohnt kochen und zum Schluss mit den Blüten verfeinern.

Für erste Kochversuche am besten geeignet ist die Blüte an sich mit den feinen weißen Blättchen und dem gelben Kern. Den Stiel sowie die grünen Blütenblätter sollten Sie vor dem Verzehr abtrennen. Gut zu wissen, leicht geöffnet schmecken Gänseblümchen nussig. Sind die Blüten vollständig geöffnet, dann ist das Aroma ein wenig bitter.

Sie können die Blumen aus dem eigenen Garten ohne Probleme in der Küche verwenden, Sie sollten sie nur gründlich waschen. Vorsichtig sollten Sie bei Blüten sein, die in der Nähe von vielbefahrenen Straßen stehen, sie können die Schadstoffe der Abgase enthalten.

Ganz schön gesund: Gänseblümchen wirken entzündungshemmend. Äußerlich angewendet als Gesichtswasser sorgen sie für schöne Haut, von innen heraus mindern sie ebenfalls Entzündungen und stärken die Immunabwehr.

Foto: pixelio.de

Kommentare (14)

  1. Danke für diesen Tipp, mein Gartenist voll davon und vor allen Dingen ohne Gift! :-)

  2. Danke für den Tipp! Mein Minigarten hat einige Blüten zu bieten. Da meine Hündin für ihre Geschäfte das Gebüsch aufsucht auch ohne Belastung und Giften.

  3. Auch schön aus dem Garten, für Salate oder Brote:
    Löwenzahnknospen, Gundermann, Vogelmiere, Blüten von Bohne und Borretsch.
    Also nicht alles “Unkraut” vernichten ;)
    Sogar Tulpenkelche. Die eignen sich gut zum Füllen für den Vorspeisenteller.

  4. Das hätte ich jetzt auch nicht vermutet — Danke für den Tipp. Habe im Garten reichlich davon und werde es mal ausprobieren. Gänseblümchen … wer hätte das gedacht ???

  5. und es gibt einige Rezepte, die sich richtig toll anhören und über die Klassiker hinausgehen. Hab noch nichts von denen probiert, aber vielleicht testet Ihr mal :) http://www.fischer-oberschwaben.de/wildblumen/613.html

  6. Kapuzinerkresseblüte sind auch auch ein Leckerli- nicht nur fürs Auge. Die Knospenansätze davon lasser sich übrigens sehr gut als Kapernersatz einlegen.
    Von Schnittlauch sind auch die Blüten toll. Und dann natürlich auch die Zucchiniblüten.

  7. Grazie per il consiglio!
    Ich habe mehr Gaensebluemchen als Grass!
    Ich werde mal probieren!
    Diese Blume sollte auch gegen Bluthochdruck wirken!
    Danke!
    ivana

  8. Chic, dass Blüten als Zutat nun auch mal hier im Blog auftauchen, ich nutze nicht nur Gänseblümerl, sondern auch Löwenzahn, Kapuzinerkresse, Borretsch, Hornveilchen,
    http://www.zoonar.de/725665

    Rosen für eigene Parfaits, Mousse und andere Dolci, u.a.m. schon seit Jahren als dekorative und genussvolle Deko in verschiedenen Speisen, vor allem bei Desserts und Salaten. Gäste sind zunächst immer ein wenig erstaunt, weil vielen nicht bekannt ist, dass und welche Blüten essbar sind, aber nach dem Probieren immer hin und weg. Auch Schnittlauchblüten
    http://www.zoonar.de/436014
    und Blüten von der Brunnenkresse
    http://www.zoonar.de/493398
    sind dekorativ,
    aber bei Schnittlauch habe ich geteilte Meinungen gehört, ob man sie auch essen sollte und sie daher noch nicht verspeist und bei Brunnenkresse sollte man meines Wissens die Brunnenkresse selbst auch nicht mehr nach dem Ausblühen verwenden. Am dekorativen Nutzen
    http://www.zoonar.de/417508
    mindert das aber nichts.
    Blüten, die bei mir auf den Menüteller kommen, stammen allerdings grundsätzlich aus meiner eigenen Dachgartenlaube, da weiss ich wenigstens, dass weder Wuffies noch Eichkatzerl, Marder und andere etwaige Träger von manchen Risiken dran waren

    http://smoothbreeze7sartphoto.blogspot.com/

  9. Ich gucke immer mit Bedauern auf die vielen Gänseblümchen in den Parkanlagen. Bei den vielen Hunden, die herumlaufen, mag ich die zum Verzehr gar nicht pflücken. Waschen hin oder her.

    Bei Gänseblümchen muss ich übrigens an den Filmtitel: “Das Glück liegt in der Wiese” denken …

  10. Das Glück liegt in der Wiese” ein wie ich auch finde wunderbarer Film- mit und ohne Löwenzahn. Den habe ich schon oft in unterschiedlichen Varianten zubereitet. Nach meinen mal mehr mal weniger erfolgreichen Versuchen der Zubereitung, bin ich zu der Auffassung gekommen, er muss auf den Punkt gepflückt und gleich zubereitet werden. Leicht ist er sonst schon mal etwas bitter – aber sonst eine Delikatesse. Ich esse ihn roh mit einer milden Vinaigrette, oder in Knoblauchbutter kurz angeschwenkt. … Könnte schon wieder über die Wiese laufen, aber die Saison ist leider durch…-)

  11. Hallo Frau Buckstegge,

    als Kräuterpädagogin freue ich mich besonders über Ihren Artikel. Das zeigt doch, dass das Interesse für Wildkräuter steigt und viele auf den Geschmack kommen. Apropos Geschmack, Blätter und Stiel vom Gänseblümchen sind ebenso eine Delikatesse von der Wiese. Ich ernte auf meiner Wiese die ganze Pflanze (ohne Wurzel). Das Grüne dient als Salatgrundlage, gemischt mit herkömmlichen Salat und anderen Wildkräutern. Die Blüten werden dann als Topping genossen.
    Kennen Sie denn schon den Giersch?
    Mit freundlichen Grüssen

    Barbara Stark

  12. Giersch ;o(….haben wir ohne Ende im Garten .

    Was wird denn mit Giersch zubereitet ?

    Gruß Jakob

  13. hallo jakob, hier sind schon mal einige Anregungen
    http://www.funkhauseuropa.de/service/rezepte/2007/giersch_070817.phtml
    habe aber auch noch selber Rezepte hier- wenn du Bedarf hast (auch andere Wildkäuter) bekommst du sie per Inbox

  14. Hallo benabar,
    der Giersch hat sich im hinteren Teil des Gartens stark ausgebreitet –und das ist eindeutig das Reich von unserem Cocker !
    Also werde ich den Giersch bestimmt nicht verarbeiten ;o))
    Da muß ich mich mal outen–von Wildkräutern habe ich außerdem null Ahnung.
    Gruß Jakob

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