Ist es womöglich schon eine philosophische Frage? Kann der Durst unseres Körpers je wirklich gestillt sein? Sind nichts stets all unsere Sinne auf “Aufnahme” programmiert? Ist besonders die regelmäßige Flüssigkeitszufuhr nicht entscheidend für unser Leben? Immer wieder bekomme ich doch auch den Rat : “Trinke nicht nur dann, wenn Du Durst hast!” Und trotzdem: Wenn ich wirklich mal überhaupt gar keinen Durst haben sollte – was sage ich dann??? Eigentlich hat fast alles ein Gegenteil: hell-dunkel, kalt-warm, hungrig-satt. Nur das arme Wort “durstig” ist ganz alleine auf der Welt. Deswegen hat es damals, kurz vor dem Jahrtausendwechsel, einen Wettbewerb gegeben, bei dem ein passendes Gegenstück zum Durst gefunden werden sollte. Der revolutionäre Vorschlag: sitt! Da müssen wir uns im Vergleich zum Satt wenigstens nur einen neuen Buchstaben merken. Hat trotzdem nicht geklappt. Sprache wächst schließlich durch das Sprechen und nicht durch Wettbewerbe. Bleibt das Problem also bestehen: Was sagen wir Mundfaulen, die sich kurz fassen wollen, wenn wir keinen Durst mehr haben? Ich bin voll? Ich habe meine zwei Liter für heute erreicht? Lassen Sie uns einen kleinen Wettbewerb starten …!
Gegenteil von durstig?
Kommentare (7)
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Mosi schreibt am 27. April 2009 um 18:24
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Kassandra schreibt am 27. April 2009 um 18:55
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Rissel schreibt am 28. April 2009 um 14:35
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Mercedes schreibt am 28. April 2009 um 16:30
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Harald schreibt am 28. April 2009 um 21:28
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hb540uk schreibt am 28. April 2009 um 21:57
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Elisabeth Köllges schreibt am 29. April 2009 um 01:50


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