essen & trinken – Redaktionsblog

Mönchsbart

moenchsbartKürzlich ein mir bis dahin unbekanntes Gemüse entdeckt: Barba di Frate oder zu deutsch: Mönchsbart. Das klingt nicht nur ungewöhnlich-spannend, das Gemüse sieht auch vielversprechend aus. Liegenlassen und weitergehen? Ausgeschlossen.

Wonach schmeckt Mönchsbart? Schwer zu sagen. Richtung Spinat, ist geschmacklich, vor allem aber auch was die Konsistenz betrifft, nicht weit von frischen Algen entfernt. Der gute Verkäufer auf dem Markt bemerkte ganz treffend: Wenn Sie es nicht ausprobieren, werden Sie es nie erfahren. Insbesondere in diesem Fall kann ich mich nur anschließen.

Zubereiten lässt sich das Gemüse recht einfach. Die Wurzelenden abschneiden, dann den Mönchsbart etwa fünf Minuten bei mittlerer Hitze andünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig. Zusammen mit etwas Olivenöl, Knoblauch und Pasta wird daraus ein einfaches und schnelles Nudelgericht.

Kommentare (2)

  1. Habe ich in diesem Jahr auch das erste mal probiert! Lecker! Schmeckt auch als Salat sehr gut.

  2. Schönes Gemüse. Habe es als Beilage zum Steinbutt gehabt, zusammen mit Olivenöl und Zitrone. Da es stark nach Spinat schmeckte, haben wir es erstmal auch dafür gehalten. Ich fragte mich nur, wieviel Zeit die Köche in dem Lokal haben, wenn sie Spinat in sooooo feine Streifen schneiden ;-) Das machte uns dann stutzig und wir fragten nach.
    Lohnt sich, echt gut!!

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