Geht Ihnen der allgegenwärtige Prosecco auch so auf die Nerven? Es scheint fast so, als wenn ohne IHN nichts geht, kein zwangloses Treffen, keine Party, kein gar nichts. Dabei riecht vieles, von dem was da unter dem Namen Prosecco ins Glas kommt, wie Haarspray und schmeckt nicht unähnlich.
Seinen Ursprung hat der spritzige Prickler aus der gleichnamigen Rebsorte in Italien und zwar im Gebiet um Venedig. Dort ist er das Getränk, das man zur Erfrischung auf der Piazza zu sich nimmt oder der Aperitif, von dem ein Glas die Wartezeit auf das Essen verkürzt. Wunderbar! Und damit wir uns nicht falsch verstehen: Dort gibt es ihn auch noch, diesen guten bodenständigen Wein mit oder ohne Kohlensäure.
Aber warum muss es bei uns immer und überall und in großen Mengen Prosecco sein? Jetzt hat sogar noch ein Hersteller in Baden einen alkoholfreien „Pro Secco” herausgebracht. Es handelt sich schlicht um Traubensaft mit zugesetzter Kohlensäure und dann auch noch „vom Riesling”, wie betont wird! Das versteht doch wirklich niemand mehr.


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