Die deutsche Bierlandschaft wird immer übersichtlicher. Große Gruppen übernehmen immer mehr kleinere Traditionsbrauereien. Vor 100 Jahren gab es etwa 19000 Brauereien, heute sind es ca. 1200. Wenn wir also nur noch zwischen ein paar Pilsmarken wählen können, geht vor allem die geschmackliche Vielfalt verloren.
Deshalb freue ich mich, wenn ich Bier von einer regionalen, kleinen Brauerei finde. Meine neueste Entdeckung machte ich letztes Wochenende im norddeutschen Wendland. Bei dem Städtchen Clenze braut die Wendland Bräu (www.storchenbier.de) handwerklich und schonend mit Rohstoffen aus kontrolliertem Anbau. Ich habe das Märzen probiert, ein untergäriges, bernsteinfarbenes Bier, das wunderbar süffig und leicht bitter schmeckt. Alle Biere, die hier gebraut werden, sind unfiltriert und nicht pasteurisiert. Ein ganz neues, wunderbares Geschmackerlebnis.
Global denken, regional trinken
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Lars Seyfrid (KGBier) schreibt am 17. Juni 2009 um 12:43


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