Jedes Wochenende die gleich Frage: Was kommt diesmal auf den Grill? Und wie? Würstchen sind leicht, genau wie Fleisch ohne Marinade. Beides wird schlicht mit einer Sauce nach Geschmack und Laune vertilgt.
Wenn mir das zu simpel ist, fülle ich mein Grillgut gerne mit frischen Kräutern. In ganze Fische kommen Salbei, Thymian, Majoran oder Oregano und Zitronenscheiben, der Geschmack wird vom Fisch sehr gut angenommen. Das gilt natürlich auch für Fleisch. Um ohne Probleme eine Tasche hineinschneiden zu können, wähle ich ein etwas höheres Fleischstück (z. B. Kotelett, Nacken oder Hähnchenbrust), dann klappt das bestens. Als aromagebende Füllung nehme ich am liebsten Lorbeer, Rosmarin und Thymian.
Geht es um Geschmack am Grillgut, ist Füllen am raffiniertesten, aber auch nicht jedermanns Sache. Soll es schnell gehen, dann ist es am besten, das Fleisch mit einer Gewürzmischung einzureiben. Mir persönlich sind gute Marinaden lieber: Zum Beispiel asiatisch: mit frisch geriebenem Ingwer, etwas Sojasauce und Sesamöl, hmm! Oder mediterran: mit einem Mix aus Knoblauch, Oregano, Thymian, dazu Olivenöl und Rotwein. Auch super: Barbecue aus Ketchup, Chili, Worcestersauce und Öl. Aber Achtung: je intensiver die Mischung, desto kürzer die Marinierzeit. Und beim Grillen darauf achten, dass nicht zu viel Marinade am Fleisch klebt, sie verbrennt leicht und wird dann bitter.
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