essen & trinken – Redaktionsblog

Kochbuch für die Handtasche

Laura Hempel Laura Hempel
7. Juni 2009
7 Kommentare

handtasche2Oft ist es so: Ich schreibe für ein Rezept, das ich nachkochen möchte, einen Einkaufszettel und noch bevor ich mir im Supermarkt einen Wagen organisiert habe ist das Ding verschwunden! Unzählige Male stand ich deshalb verärgert im Laden und suchte wie wild in jedem Winkel meiner Handtasche. Nix, der blöde Zettel blieb verschwunden. Skurril: Zu Hause angekommen fiel er mir meist ganz selbstverständlich aus irgendeiner Seitentasche, die ich zuvor mindestens 10 mal im Supermarkt durchsucht hatte, entgegen. Das Handtaschenkochbuch könnte meine Rettung sein. Es hat die perfekte Größe, nicht zu klein und nicht zu groß, ich kann es also sofort in den Tiefen meiner Handtasche finden. Schwer, wie manch andere Kochbücher die man ohne Probleme auch als Hantelersatz mit ins Fitnessstudio nehmen könnte, ist es auch nicht. Das Handtaschenkochbuch hat aber noch einen weiteren Vorteil: sollte man spontan Lust auf grüne Spargelsuppe mit Lachs, serbisches Puten-Reisfleisch oder Schupfnudeln mit Himbeersauce haben, ist das Rezept sofort zur Hand. Als Frau frage ich mich jetzt natürlich, ob ich meinen alten Gaskocher nicht auch noch in meine Handtasche quetschen sollte.

Martina Kittler: “Handtaschenkochbuch”, Gräfe & Unzer, 160 Seiten, 9,90 Euro

Foto: privat

Kommentare (7)

  1. Als Frau frage ich mich jetzt natürlich, ob ich meinen alten Gaskocher nicht auch noch in meine Handtasche quetschen sollte…….???

    Liebe Laura,
    das überlegte ich allerdings auch ,als ich Deinen Beitrag gelesen habe ;o))
    Es gibt für mich persönlich weitaus
    wichtigere Dinge– die einen Platz in meiner Handtasche haben !
    viele Grüße Heidi

  2. Die Sache mit dem unauffindbaren Einkaufzettel ist ein Phänomen…..das Problem habe ich auch immer wieder, ob das Handtaschenkochbuch da die Lösung ist……
    Für mich heißt es dann immer….improvisieren…..klappt ja auch ganz gut.

  3. Das freut mich, dass ich nicht die Einzige bin, der so etwas passiert. Das Buch ist zwar eine Super Idee, aber ich versuche mich da doch lieber im Netz, wie hier ;)

  4. Nabend zusammen!!!
    Also das Buch ist ja vllt. ganz praktisch,wegen dem “sich merken” und so.Aber ich mag das “Ritual” des (verschwindenen) Zettels.Der Einkaufsliste.Man hat ein “kleines” Zettelchen,anfangs wie neu,in der Hand,rennt damit durch die Gänge,es knüddelt immer mehr,man kann darauf die schon gefundenen Sachen ausstreichen/abreißen etc. und am Ende,an der Kasse,hat man ein gebrauchtes/abgearbeites/geknüdeltes Zettelchen in der Hand/Hosentasche etc.Ich mag das….*lächel*

  5. Ich gehöre wohl einer neuen Generation an.

    Mein Einkaufszettel ist ein Notizzettel in meinem Handy. Egal wo ich bin: wenn mir was einfällt, dann wird es direkt eingetippt und ist dann beim nächsten Supermarktbesuch parat.

    Und mein Handy hab ich noch nie verloren. Ich hab aber auch keine Handtasche, sondern alles in der Hosentasche.

  6. Da ich alle interessanten Rezepte auf dem PC speichere, ziehe ich vor einem geplanten Einkauf die Rezepte(Zutaten)aufs Handheld und habe so die Einkaufsliste parat. Geht auch schneller als das Schreibens eines Zettels, den man doch wieder verliert.
    Wieviele Rezepte sind denn in diesem empfohlenen Buch aufgeschrieben? Die akut gewünschten sind wahrscheinlich doch nicht dabei.
    Schönes Einkaufen wünscht
    Orchidee

  7. Mir gehts ähnlich wie orchidee. Oft drucke ich dann ein Rezept aus und nehme es einfach als Einkaufszettel mit. Arbeiten mit System ist eigentlich ganz einfach. ;)

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