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Mate wie in Argentinien

Calabaza mit Bombilla

Calabaza mit Bombilla

Als ich vor ein paar Jahren für ein Praktikum in Argentinien war, bin ich zwangsläufig auf den Geschmack von Mate gekommen, denn dieser bittere Tee wird dort eigentlich bei jeder Gelegenheit getrunken, insbesondere, wenn man mit Freunden und Familie zusammensitzt. Natürlich habe ich mir als Andenken das traditionelle Trinkgefäß, die Calabaza und den entsprechenden Strohhalm, die Bombilla mitgebracht, sowie ein Paket Tee, das irgendwann leer war und warum auch immer nicht ersetzt wurde. Vor ein paar Wochen stach mir die Calabaza dann wieder ins Auge und ich beschloss, mir mal wieder Mate zu besorgen, denn das enthaltene Koffein macht mich morgens doch wacher als schwarzer Tee. Gesagt getan und jetzt genieße ich morgens wieder meinen Mate. Die in Argentinien übliche Tradition die Calabaza in einer Runde von Freunden herumgehen zu lassen kam in meinem Freundeskreis bisher leider nicht gut an. Ich weiß nicht, ob es am eher bitteren Mate lag, obwohl ich da mit einigem Zucker für ein bisschen Süße gesorgt habe oder an dem Unwillen, aus einem Strohhalm zu trinken…

Kommentare (4)

  1. Ja, ich muss schon auch sagen,
    hab den Mate hier in Málaga während meines Auslandsaufenthaltes das erste Mal bei einem argentinischen Freund probiert und bin auch voll begeistert davon.
    Ich mag ihn auch ganz gern ohne Zucker.
    Hab auch schon meinen eigenen Calbaza geschenkt bekommen mit Bombilla natürlich.
    Werd dann versuchen in Deutschland meine Freundeskreis davon zu überzeugen,
    mal schaun obs klappt…

  2. Hallo. Es gibt Mate geröstet und grün. Mate geröstet schmeckt mir am besten Gruß filu

  3. Ein sehr schöner Beitrag! Lecker Mate, che! Der bittere Geschmack ist tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig für uns Europäer, aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase + Zucker schmeckte er mir dann super! Mit meiner lieben argentinischen Freundin Bárbara habe ich viele Male die Calabaza (ursprünglich hergestellt aus einem ausgehölten Kürbis – daher der Name) kreisen lassen und sehr anregende Gespräche währenddessen mit ihr geführt! In Argentinien, Uruguay, tw. Brasilien und Paraguay ist der Mate und das Zeremoniell drum herum fester Bestandteil der Nationalkulturen. Selbst der argentinische Schriftsteller Julio Cortázar hat in seinen Kurzgeschichten über den Mate-Tee und das dazugehörige Trinkritual geschrieben (”Casa tomada”).

  4. Hallo Janina,

    dass mit den Kurzgeschichten ist ja ein toller Tipp, ich werde mal schauen, ob ich die irgendwo auftreiben kann! Was Du beschreibst kann ich nur bestätigen, es ist wirklich eine Zeremonie.

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