
Am liebsten sind mir Rezepte mit kurzen Zutatenlisten, einfachen Handgriffen und geringem Einsatz von Küchengeräten. Wenn man erst gar keine Steckdose benötigt, um so besser! So wie für diesen Blaubeer-Käsekuchen… Eine Küchenwaage, eine Schüssel, ein Gefrierbeutel, ein Nudelholz, einen Topf, einen Teigschaber, Schneebesen und eine Fettpfanne, mehr benötigt man für diesen Kuchen nicht.
Für ca. 24 Stücke:
125 g Butter
300 g schwedische Haferkekse
1 kg Magerquark
600 g Doppelrahmfrischkäse
200 g + 2 EL Zucker
abgeriebene Schale 1 Zitrone
2 Päckchen Vanille-Puddingpulver (für je ½ l Milch, zum Kochen)
5 Eier
300 g Blaubeeren
1 Päckchen klarer Tortenguss
¼ l Orangensaft
1. Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Kekse in einen großen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz fein und bröselig zerdrücken. Kekse und Butter vermengen und in einer gefettete Fettpfanne zu einem glatten Boden drücken.
2. Quark, Frischkäse, 200 g Zucker und Zitronenabrieb verrühren. Puddingpulver und Eier unterrühren. Die Masse auf den Keksboden füllen und glatt streichen. Kuchen im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C) 35 – 40 Minuten backen.
3. Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Blaubeeren putzen. Auf dem Kuchen verteilen. 2 EL Zucker und Tortengusspulver in einem Topf vermengen, mit Orangensaft glatt rühren und unter Rühren aufkochen. Den Guss über die Beeren gießen und erkalten lassen.
Na gut, Herd und Backofen benötigen eine Steckdose, aber alles andere funktioniert ohne Strom!
Foto: privat


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