Gehört ein patentiertes Wurstbrot aus der Dose in die Rubrik „Dinge, die die Welt nicht braucht“? Oder muss ein kreisrunder Roggenmischlaib mit eingebackenem Blutwurstkern schlicht als genial gelten? Ich bin beim „Worschtbrot“ der hessischen Firmen „Bäckerei Kraft“ und „Metzgerei Hornung“ zwiegespalten.
Der Erfolg scheint dem Konzept „Worschtbrot“ zumindest Recht zu geben. Das „two-in-one“-Produkt verkauft sich nach Angaben der Geschäftsführer-Gattin Anke Kraft seit ca. drei Jahren gut. Als Kunden peilen die Hersteller Wanderer, Camper und Menschen, die „mehr Abwechslung auf ihrem Tisch“ benötigen, an. Das Brot wird in der Dose gebacken (samt Wurst) und auch verkauft und ist so etwa ein halbes Jahr haltbar. Man habe quasi „eine komplette Mahlzeit“ dabei, unverzichtbar zum Wurstbrot-Genuss sind lediglich ein Dosenöffner und ein Messer. „Worschtbrot“-Expertin Kraft rät: Gewürzgürkchen und ein wenig Senf steigern das Vergnügen
Das „Worschtbrot“ ist in den Sorten Blut-, Leber und Bauernbratwurst erhältlich. Die 550-g-Dose kostet 4,95 Euro. Die beteiligte Metzgerei verwendet für die Herstellung ausschließlich Tiere, die in der Region aufgezogen wurden, das Brot wird in der Rüsselsheimer Bäckerei Kraft handwerklich hergestellt.
Zu Beziehen über www.worschtbrot.de
Foto: worschtbrot.de


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