Auf den ersten Blick fanden wir es ganz interessant, als uns ein Bündel altes Weinfass-Holz zum Grillen zugeschickt wurde. Und in einem Weinbaugebiet kann das ja schließlich auch eine gute Sache sein. Das Holz von einem kaputten Fass liegt nur rum, kann also genauso gut genutzt werden.
Beim zweiten Blick und vor allem den Preis vor Augen kamen uns erste Zweifel. Das Bündel, das sich mit zwei Händen umfassen ließ, kostete immerhin knapp 20 Euro. Dafür musste es dann doch ordentlich was bringen. Wir haben es also mit der nötigen Distanz ausprobiert. Unser Koch Marcel Stut, der absolute Redaktions-Grill-Fachmann, hat sich der Sache angenommen. Sein Kommentar: „Riecht beim Anheizen toll, aber auf den Geschmack des Grillguts hat es überhaupt keine Auswirkung. Bei dem Preis sollte man sich das Holz lieber für einen netten Kaminabend im Winter aufheben.“
Foto: Werkfoto


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