essen & trinken – Redaktionsblog

Grillholz vom Fass

Renate Frank Renate Frank
30. Juli 2009
3 Kommentare

fassdauben_RF_01Auf den ersten Blick fanden wir es ganz interessant, als uns ein Bündel altes Weinfass-Holz zum Grillen zugeschickt wurde. Und in einem Weinbaugebiet kann das ja schließlich auch eine gute Sache sein. Das Holz von einem kaputten Fass liegt nur rum, kann also genauso gut genutzt werden.

Beim zweiten Blick und vor allem den Preis vor Augen kamen uns erste Zweifel. Das Bündel, das sich mit zwei Händen umfassen ließ, kostete immerhin knapp 20 Euro. Dafür musste es dann doch ordentlich was bringen. Wir haben es also mit der nötigen Distanz ausprobiert. Unser Koch Marcel Stut, der absolute Redaktions-Grill-Fachmann, hat sich der Sache angenommen. Sein Kommentar: „Riecht beim Anheizen toll, aber auf den Geschmack des Grillguts hat es überhaupt keine Auswirkung. Bei dem Preis sollte man sich das Holz lieber für einen netten Kaminabend im Winter aufheben.“

Foto: Werkfoto

Kommentare (3)

  1. Vielleicht wäre es eine Idee, das Holz über die Küchenreibe zu jagen und dann zum Räuchern zu verwenden? ;-)

  2. die idee ist gar nicht schlecht. mit der microplane geht das, sonst brauchst du ganz schön muckis :)

  3. Hallo Renate,
    bei dem Preis muß ich Dir zustimmen, wenn man denn einen offenen Kamin besitzt. Ansonsten riecht man es bei einem geschlossenen Ofen eher nicht. Ich kann mich da jetzt auch nicht mehr so richtig an diese Zeiten erinnern. LG, Billi

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