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Köstlich: Das Marcipane Kochbuch

Lisa Gschwender Lisa Gschwender
1. August 2009
8 Kommentare

Das-Marcipane-KochbuchEin Deutscher trifft seine künftigen italienischen Schwiegereltern, es gibt Verständigungsprobleme und einige kulturelle Differenzen zu überwinden und die internationalen Spannungen gipfeln in dem Satz „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ Soweit die Handlung des Bestsellers von Jan Weiler in Kurzfassung. Die gleichnamige Verfilmung kommt am 6. August mit Christian Ulmen, Lino Banfi und Mina Tander in den Hauptrollen in die Kinos.

Pünktlich zum Filmstart bringt der Verlag Gräfe und Unzer nun „Das Marcipane Kochbuch“ auf den Markt. Anders als noch in „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ hat Jan Weiler seinen kulinarischen Horizont erweitert und ist jetzt auch Außergewöhnlichem gegenüber aufgeschlossen. Wobei – das Kulinarische steuert Weilers Freund und Koch Korbinian Kohn weitestgehend bei. Der Autor selbst kommentiert hintersinnig und spinnt Geschichten rund um Adlerfisch mit Mango, Rehrücken und Loup de Mer. Dabei treiben den angeheirateten Marcipane unter anderem die Fragen um, wieso das Bambi manchen Damen den Appetit verdirbt und warum der Adlerfisch beim Fischgott vorstellig werden will (ich verrate es Ihnen schon mal: es ist wegen der Klimaerwärmung).

Für Jan Weiler-Fans mit Küchenambitionen ist das Marcipane-Kochbuch mit Sicherheit ein Vergnügen. Für Küchen-Fans mit Lese-Ambitionen auch. Und wer Kohns Rezepte nachkocht erntet allerhöchstens von Banausen ein „Mir schmeckt’s nicht!“

„Das Marcipane Kochbuch“ erscheint am 4. August im Gräfe und Unzer Verlag. Das Hardcover-Buch mit 240 Seiten und 50 Rezepten kostet 19,90 Euro.

Foto: Gräfe und Unzer

Kommentare (8)

  1. Hört sich ja interessant an!
    Habe beide Bücher gelesen und fand sie herlich, auch Weilers Kolummnen lesen sich hervorragend.
    Kommentiert Weiler die Rezepte nur oder werden in dem auch Rezepte aus seinen Büchern aufgegriffen (die “staubtrockene Panettone” würd mich ja mal interessieren ;) )?
    Denke, ich werd´s mir auch mal anschauen!

    LG mercedes

  2. Habe es mir bereits vorgemerkt und werde auch mal einen Blick reinwerfen!

  3. Habe vorhin in der Buchhandlung mal reingesehen und bin sehr angetan. Mir gefallen die Geschichten zwischen den Rezepten und die Rezepte zwischen den Geschichten, also dieses Buch ist sehr ungewöhnlich. Die Fotos mit ihren Untertiteln und Anmerkungen sind auch sehr gelungen. Ein tolles Buch.
    Die Rezepte sind gut geschrieben und machen Lust, das nachzukochen.

  4. Gestern habe ich das Buch angesehen und muss zugeben, dass es mir sehr gut gefällt. Die Aufmachung mit den Geschichten zwischen den Rezepten und den Rezepten zwischen den Geschichten, dazu die Fotos, ebenfalls kommentiert, ist einfach ungewöhnlich und lesens-, sehens- und nachkochenswert.
    Sicher auch ein Supergeschenk für Hobbyköche und alle, die Jan Weilers Art des Schreibens mögen.

  5. Sieht sehr ansprechend aus, das Buch. Aber wie heißt es?: “Don´t judge a book by its cover”… Ich rate jedem, darin quer zu blättern, bevor er es kauft.

    Damit es niemandem so ergeht, wie mir neulich im Kino: Ich sah den wohl langweiligsten Film der Saison, auf den ich mich gefreut hatte, weil ich dachte: Wo Ulmen drin steckt, ist gut lachen. Leider ist dem nicht so! Ohne Dramaturgie und Tempo dümpelt der Film vor sich hin wie eine kalte Nudeln im Abfluss. Da können die 3-4 kleinen Lacher auch nichts retten. Puh.

  6. Ich habe nicht nur einen Blick hineingeworfen, sondern es mir selbst geschenkt.;-) Schönes Buch mit guten Fotos und sogar nachkochbaren Gerichten – der Tipp war gut, danke !

  7. Hallo Biggi, da werde ich doch nächste Woche mal in den Buchladen gehen, denn jetzt bin ich auch neugierig geworden.:-))))
    Zum Buch und zum Film kann ich nichts sagen, da ich weder die Geschichte gelesen noch den Film gesehen habe. Allerdings habe ich eine Kritik im Corriere della Sera gelesen; sie war vernichtend. Besonders die üblichen Klischees über die Italiener des Mezzogiorno, also Italiens Süden, kamen sehr schlecht weg. Lino Banfi ist in Italien ein beliebter Volksschauspieler, der kein Wort deutsch kann, was er allerdings im Film sprechen mußte. Dafür meinen Respekt! Aber wie gesagt, ich kann mir kein Urteil erlauben, fand aber die Reaktion der Italiener interessant – und ja, auch gerechtfertigt. Klischees sind niemals gut.
    Wir Deutschen wollen das ja auch nicht über uns.

  8. Hallo Ariane!
    Ja der Film soll schlecht sein, das Buch allerdings fand ich herrlich ;) Aber das ist bei Buchverfilmungen ja meist so.
    Ulmen erklärte auch, dass Lino Banfi in Italien Starstaus genießt, würde mir den Film eigentlich nur wegen Banfi mal anschauen wollen :)

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