Nun sind wir mittendrin, in der Sauregurkenzeit. Zum Glück haben die Themen Essen und Trinken ganzjährig Saison, der Mangel an neuesten Nachrichten betrifft uns also nicht so stark. Wir wollen aber nicht nachstehen und liefern darum heute die wichtigsten Fakten zum Thema Saure Gurken:
• Der Ausdruck „Sauregurkenzeit“ soll ursprünglich eine Zeit bezeichnet haben, in der die Nahrungsmittel knapp waren. Später wurde er von Journalisten und Geschäftsleuten übernommen. Gemeint ist damit die Urlaubszeit im Spätsommer, in der auch Politik und Wirtschaft wenige Neuigkeiten liefern.
• Saure Gurken heißen auch Delikatess-, Essig- oder Gewürzgurken. Im Fachjargon werden sie Einlegegurken genannt.
• Das größte zusammenhängende Gurkenanbaugebiet Europas gibt es in Niederbayern. Auf etwa 1.500 Hektar werden dort Jahr für Jahr rund 125.000 Tonnen Einlegegurken geerntet.
• Zu sauren Gurken werden die Feldfrüchte durch Konservierung mit Salz, Essig oder durch Milchsäuregärung.
• 100 g Gurke liefern 97 g Wasser, 0,6 g Eiweiß, 0,2 g Fett, 1,8 g Kohlenhydrate und 12 kcal.
• Geerntet werden die Gewürzgurken zwischen Ende Juni und Anfang September.
• Die durchschnittliche saure Gurke hat eine Länge von 9 cm.
Und wenn sie jetzt selbst noch schnell saure Gurken produzieren wollen, bevor die Saison wieder vorbei ist, haben wir hier ein Rezept:
Foto: shutterstock.com


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