Mitte Oktober kommen unweigerlich die Tage, an denen wir Familie oder Freunde fragen: „Was machst du denn Weihnachten?“ Wo man Termine ausguckt für diesen oder jenen jedes Jahr wieder gern besuchten Weihnachtsmarkt – und wo man an die liebgewordenen Rituale denkt. Das Plätzchenbacken zum Beispiel.
Ja, und da ist Mitte Oktober genau der richtige Zeitpunkt, sich schon mal auf die Bäckerei vorzubereiten. Denn unsere Rezepte sind so ausgesucht, dass frühes Backen und somit eine längere Liegezeit optimale Plätzchen garantieren. Lebkuchen, Pfeffernüsse, Spekulatius, Heidesand, Ochsenaugen, Printen und Cantuccini sollten einige Wochen in Ruhe in einer Dose ihrem großen Moment entgegen reifen. Erst dann entfalten sie ihr volles Aroma mit den wunderbar weihnachtlichen Gewürzen. Oder haben die richtige Konsistenz zum Knabbern und genussvollen Reinbeißen entwickelt.
Eine Einschränkung allerdings gibt es: Die Rezepte sind so gut und das Ergebnis so lecker, dass wir in der Versuchsküche die Wartezeit dann doch abgekürzt haben. Schwupp di wupp waren die Honig-Pfeffernüsse und Kräuterprinten weggenascht. Das kann Ihnen natürlich auch passieren. Vorerst aber mal: gutes Gelingen und viel Spaß beim Backen!


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