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Café-Neueröffnung: Gretchens Villa

Ina Lasarzik Ina Lasarzik
6. September 2010
2 Kommentare

Großer Andrang zur Eröffnung

Gretchens Villa: großer Andrang zur Eröffnung

Gestern durften wir an der Eröffnung von Gretchens Villa teilnehmen – ein Café im Hamburger Karolinenviertel, in der Marktstraße 142. Schon der Name „Gretchens Villa“ weckte im Vorfeld romantische und verträumte Bilder. Im Café angekommen, war man auch schon mittendrin – in Gretchens Traum von einem Café.

Türkisfarbende Wände mit goldenen Ornamenten, ein goldener Kronleuchter und ein Tresen, wo man am liebsten rübergreifen möchte, um von dem Apfelkuchen zu naschen. Der kommt übrigens von Gretchens Schwiegermama – auch „eine Backfee“, wie wir erfahren. An dem Tag der Eröffnung herrscht ein reges Treiben und trotzdem ist es gemütlich. Zwischendrin flitzt Stefanie Margarethe Herbst, kurz Gretchen, mit Kuchentellern und Kaffeegläsern durch den Raum. Die 29-Jährige hat sich mit ihrem Café in Hamburg einen Traum erfüllt. Sie liebt es, Gäste zu bewirten und sie mit ihren selbst gemachten Leckereien glücklich und satt zu machen. Und Wohlfühlen soll man sich auch. Dafür sorgen liebevolle Details – sogar der Toilettenbereich glänzt – mit goldener Wand und geschmackvoller Dekoration.

Selbst gemacht: Beeren-Schmand-Kuchen

Selbst gemacht: Beeren-Schmand-Kuchen

Es ist halb vier, Zeit für ein Stück Kuchen. Wir bekommen den Beeren-Schmand-Kuchen empfohlen. Nach der ersten Gabel wissen wir warum – herrlich cremig und fruchtig schmeckt der. Die heiße Schokolade wird nach Gretchens Geheimrezept zubereitet – schön schokoladig und mit einer Vermutung: unten schwimmt ein Karamellbonbon, der sich langsam auflöst. Aber Geheimrezept ist Geheimrezept.

Neben hausgemachten Kuchen gibt es auch warme Speisen, zum Beispiel Pasta mit Pesto, Foccacia, eine Suppe des Tages und wechselnden Mittagstisch. Die Salate findet man auf der Karte unter „Gretchen im Salatwunderland“ und ihr Liebling ist auch mit dabei: „Salat mit Saisongemüse, gebackenem Ziegenkäse, Honig und Rosmarin“. Zum Frühstück kann man sich an „Gretchens süßem Start“ mit Croissant, Marmelade und Nutella oder an herzhaftem Rührei, Käse, Wurst und Tomate-Mozzarella  satt essen. Und ordentlich belegte Stullen gibt es – „wie bei Mutti“. Die Getränkekarte bietet neben Kaffeespezialitäten, Tee, Limonaden, Säften, Wasser und Bier auch eine kleine Auswahl an Wein und Prosecco.

Wie viel Herz und Leidenschaft in Gretchen und ihrem Café steckt, wird einem bewusst, als etwas später an dem Tag eine Band anfängt, auf dem Gehweg vor Gretchens Villa zu spielen. Die Band heißt Revolverheld – Freunde von Gretchen. Sie singen das Lied „Spinner“. Es geht um Leute, die Träume haben und den Mut haben, daran fest zu halten. In der einen Strophe heißt es „Sie bringt die Teller schon seit Jahren und spart jeden Cent für ihr eigenes Café. Lass dein altes Leben hinter Dir und geh durch diese neue Tür. Das geht raus an alle Spinner, denn wir sind die Gewinner…“ – damit ist Gretchen gemeint, die in dem Moment mit Glückstränen in den Augen vor ihrem Café und inmitten ihrer Gäste steht – Applaus!

Revolverheld singen "Spinner" vor Gretchens Café

Revolverheld singen "Spinner" vor Gretchens Café

Gretchens Villa

Marktstraße 142

20357 Hamburg

Die Öffnungszeiten:

Di. bis Fr. 10 bis 19 Uhr

Sa. & So. 11 bis 19 Uhr

Mo. geschlossen

Preise:

Frühstück von 2,90 bis 10,90 Euro

Salate und warmes Essen von 2,90 Euro bis 7,50 Euro

Kuchen ab 1,90 Euro

Fotos: privat

Kommentare (2)

  1. Ein tolles Cafe, mit wunderbaren Menschen.
    Ich habe dort einen sehr schönen Nachmittag verbracht und kann es nur empfehlen!!!

    Hoffentlich gibt es irgendwann noch viel mehr von solchen Spinner(in), wie Gretchen;-)

    Christian

  2. Es ist einfach wundervoll-toll, sehr zu empfehlen.
    Leider bin ich nicht so oft in HH um dort meinen Kaffee zu genießen.

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