essen & trinken – Redaktionsblog

Mein neuer Schatz: Trüffelsalz

Ina Lasarzik
19. Oktober 2010
4 Kommentare

trueffelsalz

Trüffelsalz hat seinen Preis - dieses kostet 17,90 Euro

Eine Kollegin erzählte mir letztens ganz begeistert von Trüffelsalz. „Das ist so toll. Mindestens einmal in der Woche muss ich etwas mit Trüffelsalz kochen!“ Um mich noch mehr zu überzeugen, brachte sie am nächsten Tag das Glas Trüffelsalz mit in die Redaktion.

Der Duft hatte sich schon in der gesamten Tasche breit gemacht, obwohl sie es extra in einer Tüte verstaut hatte. Als sie das Glas öffnete, zog der extrem starke Trüffelduft sofort in die Nase und erfüllte den Raum. Für einige Kollegen war das zu intensiv: „Das riecht irgendwie merkwürdig. Erinnert an Knoblauch.“ Ich fand es toll und hatte sofort Appetit. Wenige Tage später brachte ich stolz mein erstes Glas Trüffelsalz mit nach Hause. Ich hatte es im Alsterhaus in der Trüffelabteilung erstanden. Neben Trüffelnudeln, Trüffelöl, Trüffelbonbons stand das Schraubglas mit dem Trüffelsalz. Es war in einem schönen, beige-braunen Karton mit goldener Schrift verpackt. Die Verkäuferin steckte es in eine noch schönere, feste Papiertüte – es fühlte sich an, als hätte ich ein besonderes Parfüm gekauft.

Zum ersten Mal kam das Trüffelsalz für Pasta in Pilzsauce zum Einsatz. Ich nahm wenige Zutaten, damit das Salz zur Geltung kommen konnte. Gemischte Pilze anbraten, mit Trüffelsalz würzen – dazu etwas Wasser, Sahne und Creme fraiche und etwas einkochen lassen. Der Dampf mit dem Trüffelaroma zog durch die Küche. Die fertigen Nudeln sofort mit den Pilzen vermengen, noch ein bisschen Petersilie darauf – fertig. Und wie es schmeckte? Herrlich würzig, aromatisch, nach einem Hauch Trüffel und besonders.

Das Trüffelsalz liegt nun wie ein kleiner Schatz in meiner Gewürzschublade – gut verpackt in einer Dose, damit das Aroma nicht auf die anderen Gewürze übergeht. Sobald es passt, kommt es beim Kochen zum Einsatz. Meine Kollegin verwendet es gerne für Fisch- und Gemüsegerichte oder serviert es als Vorspeise mit frischem Brot und gutem Öl. Ich hatte es letztens auf einer Kürbislasagne – statt Käsekruste streute ich Semmelbrösel, Butterflöckchen und Trüffelsalz auf die Lasagne.

Trüffelsalz zum Beispiel von „Maison de la Truffe“ mit 1 % gefriergetrocknete Sommertrüffel (entsprechen 5 % frischen Trüffeln)

Foto: privat

Kommentare (4)

  1. Aber hallo, von Trüffelsalz habe ich ja noch nie etwas gehört. Sehr interessanter Beitrag, vielen Dank dafür. Eigentlich bin ich auf der Suche nach einem guten Trüffelolivenöl, aber jetzt such ich auch Trüffelsalz. Hat jemand eine Idee, wo ich das herbeziehen könnte?

  2. High !
    Trüffelsalz und alles was es Aussergewöhliches an Gewürzen und Ölen gibt hat jedes gut Sortierte Gewürzhaus,z.b.Gewürzhaus Schnorr in Frankfurt!

    L.G. A.Rapior

  3. Von Trüffelsalz habe ich bisher noch nie was gehört. Klingt aber sehr interessant, was man damit machen kann. Mit Trüffelbutter und Trüffelöl kenn ich mich ja aus und habe auch schon meinen Lieblings-Delikatessen-Lieferant gefunden. Nun muss ich wohl weiter nach Trüffelsalz suchen. *grins. LG Jens

  4. Gekochte Wachteleier mit Trüffelsalz… ein Rausch!
    :-)

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