“Die erste Kuchenpraline der Welt” nennt die Münchnerin Chalwa Heigl ihren Mini-Gugl, den sie seit 2010 über www.dergugl.de nach Hause liefert. Liebevoll in kleinen Kartons verpackt und mit der Aufschrift “Das Glück darf auch klein sein” bringen sie in den Sorten Brownie, Pistazie-Mohn, Apfel-Mandel-Nougat, Schokolade-Cranberry jeden in große Verzückung.

Super als Dessert, zum Nachmittagskaffee oder zum Verschenken: selbstgemachte Kuchenpralinen
Jetzt kann man die Mini-Gugl auch endlich selber backen. In ihrem ersten Buch “Feine Kuchenpralinen” offenbart uns Chalwa Heigl ihre Rezepte und Erfahrungen, damit auch bei uns zu Hause saftige, köstliche Kuchen-Häppchen heraus kommen. Eine Backform aus Silikon für 18 Gugl ist gleich dabei. Dann mal los!
Gugl Schoko-Ingwer-Orange, die sollen es werden. Erst einmal die Guglhupfform einfetten und mit Mehl bestäuben. Damit der Teig auch die gewünschte Konsistenz bekommt und die Menge ausreicht, halte ich mich genau an die vorgegebenen Mengen für Butter, Marzipan, Puderzucker, Eier, gemahlenen Haselnüssen, Mehl, Kakaopulver, Ingwer und den restlichen Zutaten. Heraus kommt ein leicht flüssiger Rührteig, den ich in einen Gefrierbeutel fülle. Vom Beutel schneide ich eine ganz kleine Spitze ab. So lässt sich der Teig gut in die einzelnen Förmchen füllen. Gar nicht so einfach, den Teig genau zu zielen, aber mit etwas Übung klappt es von mal zu mal besser und schneller. Damit der Teig sich gut verteilt, rüttel ich die Silikonform ein wenig. Die Form kommt auf ein Backblech, damit sie im Ofen stabil steht. Bei 210 ° Grad (Ober-/ Unterhitze) werden die Mini-Gugl rund 13 Minuten gebacken. Ob die nicht zu trocken werden, denke ich kurz und vergesse den stillen Einwand sofort, als ich den ersten abgekühlten Gugl vorsichtig aus der Form hole und probiere: “Die sind ja ein Traum! So saftig und schokoladig!”. Ein Happs und der nächste Gugl verschwindet im Mund. Großartig, diese kleinen Kuchenpralinen!
“Feine Kuchenpralinen” von Chalwa Heigl ist im Südwest Verlag erschienen und kostet 14,99 Euro.
Foto: Ina Lasarzik


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