essen & trinken – Redaktionsblog

Autoren Archiv (10)

Eine etwas andere Mittagspause

Ina Lasarzik
6. Juni 2012
3 Kommentare

Essensmarke

Essensmarke gegen Wok-Nudeln

“Komm, wir gehen mittags zum Lunch Beat!” Eine Freundin nahm mich letzte Woche Freitag in Hamburg mit ins Fundbureau. Das Konzept: die Mittagspause in Clubatmosphäre verbringen, eine Kleinigkeit essen und die meiste Zeit auf der Tanzfläche verbringen.

Und so tauchen wir um Lesen Sie mehr

Rügen: Räucherfisch & Bio-Brot

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Am besten in der Nebensaison oder ganz früh morgens besuchen: das Fischerdorf Vitt

Auf Rügen finden sich immer wieder neue kulinarische Highlights. Letzte Woche hat es mir der Räucherfisch in dem kleinen Fischerdorf Vitt angetan. Vitt ist mit der kleinen Kap Arkona-Bahn, dem Rad oder zu Fuß vom letzten Parkplatz vorm Kap Arkona aus leicht zu erreichen. Vorbei an Feldern und Wiesen führt der Weg zu dem Dorf mit den Reetdachhäusern, das unter Denkmalschutz steht. Schnell zieht es einen ans Wasser. Hier wird in großen Tonnenöfen Fisch frisch geräuchert. Am Stand gibt es geräucherten Lachs, Dorsch und Makrele aus der Ostsee. Außerdem Buttermakrele und schwarzen Heilbutt aus dem Atlantik. Wir entscheiden uns für Lachs und Makrele. Zum Stück Räucherfisch gibt es schlicht ein Brötchen. Das genießt man am besten in der Sonne, auf einem der großen Steine am Wasser, mit Blick aufs Kap Arkona. Unglaublich zart, saftig und würzig schmeckt der Fisch.

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Gelbe Gummistiefel und ein gelbes Fahrrad zeigen: Hier geht es zum Bio-Hof von Familie Sorge

Auf dem Rückweg vom Kap Arkona fahren wir Richtung Sassnitz. Aus Richtung Glowe kommend, biegen wir kurz hinter dem Ort Baldereck links in einen kleinen Weg ein, als wir gelbe Gummistiefel auf Holzpfeilern und ein gelbes Fahrrad am Wegesrand sehen. Hier geht es zum Biohof von Familie Sorge – einer Rügener Spezialitätenmanufaktur. Ein kleiner Bach plätschert, die Vögel zwitschern – ist das beschaulich! Rechts steht ein kleines rotes Häuschen, in dem sich der Hofladen befindet. Das Sortiment ist klein und fein: Brot, klassische Nudeln und außergewöhnliche Sorten wie Lavendel- oder Thymiannudeln, Fruchtaufstriche aus eigenen und aus Wildfrüchten, z.B. Sanddorn, Holunder sowie Löwenzahn und ein Blech Rhabarberkuchen. Alles wird auf dem Hof hergestellt. Daneben verarbeitet Familie Sorge auch Fisch, Fleisch, Wild, Schokolade und Walnüsse auf ihrem Hof. In unseren Korb landen der wunderbare Rhababerkuchen, würziges Brot, das außen schön knusprig und innen saftig ist und die Nudeln, die zu Hause an den Inselausflug erinnern werden. Haben Sie auch kulinarische Tipps für Rügen? Wo und was essen Sie auf der Insel am liebsten?

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Bestes Brot, Nudeln, Fruchtaufstriche und mehr gibt es in dem Lädchen der Rügener Spezialitätenmanufaktur

Fotos: Ina Lasarzik

Geschenk für Espresso-Liebhaber

Was schenkt man jemandem, der sich vor kurzem eine italienische Siebträgermaschine für zu Hause angeschafft hat und von dem perfekten Espresso schwärmt? Besonderen Espresso! In Hamburg ist meine Anlaufstelle das elbgold in der Schanze. Annika Taschinski und Thomas Kliefoth betreiben ihre Kaffeerösterei mit feinsten Arabica-Bohnen aus fairem Direkthandel mit Leidenschaft, sind immer auf der Suche nach neuen, besonderen Kaffeebohnen und haben sofort eine Empfehlung parat: Einen klassischen, einen kräftigen und einen ausgefallenen Espresso. Damit ich weiß, was ich verschenke, probiere ich. Los geht es mit dem Classico, der im elbgold unter anderem für Latte macchiato und Capucchino genommen wird – er ist ausgewogen, leicht süßlich und lang anhaltend im Geschmack. Schön zusammen mit Milch. Weiter geht es mit dem Nobile – dem Edlen. Er schmeckt samtig elegant, mit einer angenehm frischen Säure. Mit Milch kombiniert, behält er gut seine eigene Note. Und dann kommt Inverno - eine ausgefallene Mischung, mit gelben Kaffeekirschen aus Costa Rica, die für elbgold extra von den roten getrennt und danach in der Sonne getrocknet wurden. Ein Feuerwerk an Aromen macht sich im Mund breit: Sehr fruchtig, frisch und würzig, sogar leicht scharf. Als purer Espresso ein Erlebnis, der auch mit Milch zubereitet einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Klasse! Das Geschenk steht: Drei Espressi, in denen ganz viel Leidenschaft, Sorgfalt, Qualität und Vielfalt stecken.

Drei mal Espresso, drei mal anders

Dreimal Espresso, dreimal anders

Espresso und Kaffee von elbgold kann man hier bestellen.

elbgold in Hamburg:

elbgold in der Schanze
Lagerstrasse 34c
20357 Hamburg

Öffnungszeiten
Montag – Freitag: 8-19 Uhr
Samstag: 10-19 Uhr
Sonntag: 10-19 Uhr

elbgold in Winterhude
Mühlenkamp 6a
22303 Hamburg

Öffnungszeiten
Montag – Freitag: 8-19 Uhr
Samstag: 8-19 Uhr
Sonntag: 10-19 Uhr

Foto: Ina Lasarzik

Der erste Bärlauch

Ina Lasarzik
5. März 2012
7 Kommentare

baerlauch-park-2012

Bärlauch ist ein Lauchgewächs und bildet ab April weiße Blüten

Endlich wieder Bärlauch! Am Wochenende sind wir auf Rügen fündig geworden und haben die ersten Blätter gesammelt. Aus verlässlicher Quelle wissen wir, dass es sich auch wirklich um Bärlauch handelt und nicht um die jungen und optisch ähnlichen Blättern von Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen. Jetzt ist Bärlauch Lesen Sie mehr

Feinste Speiseöle: unsere Favoriten

Ina Lasarzik
23. Februar 2012
1 Kommentar

speiseoele-verkostungHeute verkosten wir Speiseöle. Eine Kollegin bearbeitet das Thema und hat dafür eine Auswahl an unterschiedlichen Sorten zusammen gestellt. Welche Öle sind empfehlenswert? Lesen Sie mehr

Geschenkidee: Snack-Box

Ina Lasarzik
20. Februar 2012
1 Kommentar

Ideal fürs Büro: Snack-Box

Überlebensfutter fürs Büro: bunt gefüllte Snack-Box

Snacks, die man online bestellen und sich ins Büro liefern lassen kann. Mit Currypulver gewürzte und mit Trockenfrüchten kombinierte Kerne und Nüsse. Geröstete Bio-Sojabohnen, umhüllt von Schokolade. Snacks sind gerade in aller Munde. Immer wieder tauchen neue Kreationen und Ideen auf. Eine ist uns letztens im Büro Lesen Sie mehr

Osteuropäische Küche im Kuchnia

Ina Lasarzik
20. Januar 2012
Keine Kommentare

Heute Mittag gibt es Piroggen! Nachdem ein Kollege von den osteuropäischen Spezialitäten im Kuchnia schwärmte, führt es eine Freundin und mich in der Mittagspause in das nahegelegene Lokal auf St. Pauli. Pünktlich um 12 Uhr kommen wir in Lesen Sie mehr

Kuchen-Häppchen

Ina Lasarzik
1. November 2011
2 Kommentare

“Die erste Kuchenpraline der Welt” nennt die Münchnerin Chalwa Heigl ihren Mini-Gugl, den sie seit 2010 über www.dergugl.de nach Hause liefert. Liebevoll in kleinen Kartons verpackt und mit der Aufschrift “Das Glück darf auch klein sein” bringen sie in den Sorten Brownie, Pistazie-Mohn, Apfel-Mandel-Nougat, Schokolade-Cranberry jeden in große Verzückung.

Super als Dessert, zum Nachmittagskaffee oder zum Verschenken: selbstgemachte Kuchenpralinen

Super als Dessert, zum Nachmittagskaffee oder zum Verschenken: selbstgemachte Kuchenpralinen

Jetzt kann man die Mini-Gugl auch endlich selber backen. In ihrem ersten Buch “Feine Kuchenpralinen” offenbart uns Chalwa Heigl ihre Rezepte und Erfahrungen, damit auch bei uns zu Hause saftige, köstliche Kuchen-Häppchen heraus kommen. Eine Backform aus Silikon für 18 Gugl ist gleich dabei. Dann mal los!

Gugl Schoko-Ingwer-Orange, die sollen es werden. Erst einmal die Guglhupfform einfetten und mit Mehl bestäuben. Damit der Teig auch die gewünschte Konsistenz bekommt und die Menge ausreicht, halte ich mich genau an die vorgegebenen Mengen für Butter, Marzipan, Puderzucker, Eier, gemahlenen Haselnüssen, Mehl, Kakaopulver, Ingwer und den restlichen Zutaten. Heraus kommt ein leicht flüssiger Rührteig, den ich in einen Gefrierbeutel fülle. Vom Beutel schneide ich eine ganz kleine Spitze ab. So lässt sich der Teig gut in die einzelnen Förmchen füllen. Gar nicht so einfach, den Teig genau zu zielen, aber mit etwas Übung klappt es von mal zu mal besser und schneller. Damit der Teig sich gut verteilt, rüttel ich die Silikonform ein wenig. Die Form kommt auf ein Backblech, damit sie im Ofen stabil steht. Bei 210 ° Grad (Ober-/ Unterhitze) werden die Mini-Gugl rund 13 Minuten gebacken. Ob die nicht zu trocken werden, denke ich kurz und vergesse den stillen Einwand sofort, als ich den ersten abgekühlten Gugl vorsichtig aus der Form hole und probiere: “Die sind ja ein Traum! So saftig und schokoladig!”. Ein Happs und der nächste Gugl verschwindet im Mund. Großartig, diese kleinen Kuchenpralinen!

“Feine Kuchenpralinen” von Chalwa Heigl ist im Südwest Verlag erschienen und kostet 14,99 Euro.

Foto: Ina Lasarzik

foodieSquare: regionale Spezialitäten

Ina Lasarzik
25. September 2011
1 Kommentar

Guerson und Sammy: Gründer von foodieSquare

Guerson und Sammy: Gründer von foodieSquare

Regionale Spezialitäten sind etwas besonderes. Häufig sind es kleine Manufakturen, in denen sie mit besten Rohstoffen aus der Region und nach traditonellem Handwerk hergestellt werden. Sie sind das Gegenteil von, ich nenne sie mal “anonymen Lebensmitteln”, von denen man nicht genau weiß, wie, womit und von wem sie produziert wurden. Regionale Lebensmittel dagegen schaffen Vertrauen und erfahren eine besondere Wertschätzung. Leider fehlt einem oft die Zeit, Spezialitäten in seiner Umgebung oder in anderen Teilen Deutschlands ausfindig zu machen. Dieser Aufgabe gehen jetzt Guerson und Sammy von foodieSquare nach. Nicht nur in Deutschland, in ganz Europa begeben sich die zwei “Foodies”, Essensliebhaber, auf die Suche. Sie besuchen Produzenten und Manufakturen, probieren regionale Spezialiäten, beratschlagen sich mit Slow Food, Chefköchen und Sommeliers. Nur hochwertige Produkte schaffen es auf ihren Online-Marktplatz foodieSquare. Hier sollen Produzenten und Foodies zusammen kommen. So erzählt etwa Georg Schenk in einem kleinen Video auf der Website von der Spezialitätenbrennerei August Rex in Dresden über den Apfel-Edelbrand Kaiser Wilhelm. Foodies können ihn bei foodieSquare einzeln bestellen oder sie entscheiden sich für eine so genannte Tasty Box, in der neben dem Apfel-Edelbrand weitere Spezialitäten zum Kennenlernen stecken, aus denen man ein Essen zubereiten kann.

Tasty Box im August: beste Produkte für Allgäuer Kässpatzn

Tasty Box im August: beste Produkte für „Allgäuer Kässpatzn“

Zum Testen haben uns Guerson und Sammy eine Tasty-Box zugeschickt. Zutaten für „Allgäuer Kässpatzn“ packen wir aus: eine Packung Spätzlemehl, zwei Flaschen Zwickel-Bier, 200 g Bergkäse, 32 Monate gereifter Schinken, ein Fläschchen Apfel-Edelbrand. Dazu ein Zettel mit dem Rezept und Informationen zu den jeweiligen Produkten. Es ist wie ein kleiner Schatz, den man da vor sich hat. Denn diese Produkte gibt es nicht im Supermarkt um die Ecke zu kaufen. Wo sie genau herkommen, das zeigt eine Deutschlandkarte auf der Rückseite des Rezeptes. Der Bergkäse kommt aus dem Allgäu vom Familienunternehmen „Oyfach guat“ der Familie Schmöge. Auch aus dem Allgäu: unfiltriertes, naturtrübes helles Zwickel-Bier aus der Haus-Brauerei Klier. Das Weizen-Dinkeldunst (Spätzlemehl) wird im mittelbadischen Ottersweier in der Zeller Mühle gemahlen und gemischt. Aus dem niedersächsischen Schinken-Museum F.W. Meyer stammt das Stück Schinken, vom Bentheimer Schwein und 32 Monate gereift. Der Apfel-Edelbrand „Kaiser Wilhelm“ wurde in der Dresdner Spezialitätenbrennerei aus der alten Apfelsorte Kaiser Wilhelm hergestellt. Die Produkte kommen also aus Nord-, Ost- und Süddeutschland. Sie werden in großen Paketen nach München zu FoodieSquare gebracht, wo sie dann in die Tasty-Boxen kommen und weiter verschickt werden. FoodieSquare erklärt, dass sie darauf achten würden, die CO2-Belastung pro Paket gering zu halten und in Zukunft Bäume gepflanzt werden sollen, um die CO2-Bilanz auszugleichen.

Essen ist fertig: „Allgäuer Kässpatzn“. Zum Nachtisch gibt es Schinken und

Essen ist fertig: „Allgäuer Kässpatzn“. Zum Nachtisch gibt es Schinken und Apfelbrand

Der Wissensdurst ist gelöscht. Jetzt geht es ans Rezept. Dafür besorgen wir nur noch Eier, Zwiebeln, Butter und Schnittlauch. Es bleibt uns überlassen, ob wir den Teig für die Kässpatzn mit dem Zwickel-Bier oder Mineralwasser zubereiten. Nach einem Probeschluck vom Bier sind wir so begeistert, dass wir es lieber zu den Spätzle genießen. Es schmeckt so mild und frisch. Kaum zu glauben, dass es einen Alkoholgehalt von 5 Prozent hat. Weiter zum Rezept: Es ist verständlich geschrieben und alles klappt. Für mich, die erst das zweite Mal überhaupt Spätzle zubereitet, sind die Blasen, die entstehen, als ich den Teig mit einem Kochlöffel schlage, die reinste Freude. Laut Rezept soll genau das passieren. Nach 20 Minuten Ruhezeit fallen die ersten Spätzle in das kochende Wasser und schwimmen nach ein paar Minuten oben. Mit geriebenem Bergkäse und gebratenen Zwiebeln kommen Sie auf den Teller und werden mit kühlem Zwickel-Bier und der Deutschlandkarte serviert. Es schmeckt uns hervorragend. Zwischendurch wandert der Blick immer wieder auf die Karte mit den Produktinfos. Zu wissen, wo sie herkommen und dass sie traditionell und mit viel Sorgfalt hergestellt wurden, macht das Essen noch besser. Jetzt sind wir gespannt auf den Nachtisch: „Den Schinken in hauchdünne Scheiben schneiden und auf Zimmertemperatur temperiert zusammen mit einem Stamperl (Schnapsglas) vom Kaiser Wilhelm Apfelbrand servieren.“ Ein etwas anderer Nachtisch. Mit dem Gedanken an die 32 Monate Reifezeit essen wir den Schinken nun auch ganz langsam. Dazu der gute Apfelbrand. Wir sind satt und selig.

Jeden Monat gibt es eine neue Tasty-Box auf foodieSquare. Im September dreht sie sich um das Thema Frühstück. Preis: ab 18,99 Euro.

Fotos: foodieSquare, Ina Lasarzik

Highlight auf dem Wochenmarkt: Kaffee bei Jessy

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Jessy bei der Arbeit. Wenn er Kaffee macht, hört er am liebsten Reggae Musik

Ein Kaffeestand auf einem Wochenmarkt. Eigentlich nichts Besonderes. Auf dem Wochenmarkt in Eimsbüttel kann er zum Highlight werden. Schon von weitem hört man Reggae Musik und das tiefe Lachen von Jessy. Dunkle Rastalocken fallen ihm ins Gesicht, als er gerade die Dampfdüse für den Milchschaum bedient. Grauer Himmel und 13 Grad? Hier scheint die Sonne! “Moin, Moin! Wie geht’s?”, begrüßt Jessy seine Gäste gut gelaunt. Vor einigen Jahren hat er seine Heimat Barbados gegen Hamburg getauscht. Seit rund vier Jahren steht er jeden Samstag mit seinem selbst gebauten Kaffeestand auf dem Wochenmarkt in Eimsbüttel. “Angefangen habe ich mit diesem Fahrrad.” Jessy zeigt auf ein Foto, das an seinem Kaffeestand, oben in der Ecke klebt. Es zeigt ein Transport-Fahrrad, an dem vorne eine Kaffeemaschine montiert ist. “Damit fahre ich noch heute durch Hamburg. Es funktioniert mit Batterien,” erklärt Jessy. Seinen größeren Kaffeestand fährt er mit einem Auto von A nach B. Er steht auch auf anderen Hamburger Märkten, zum Beispiel auf dem Fischmarkt.

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So fing alles an: Jessys Fahrrad, mit dem er noch heute durch Hamburg fährt

Ein kleiner Junge ruft Jessy auf einmal zu: “Milchschaum, Milchschaum!” Nach einer lauten und herzlichen Begrüßung füllt er einen kleinen Pappbecher mit Milchschaum, streut Kakaopulver darauf und reicht dem Jungen den “Kinderkaffee”. Der Kleine streckt die Zunge heraus und leert so nach und nach den Becher. Zurück bleiben Milch- und Schokospuren auf Nase, Lippen und Wangen.

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Max (4) mit seinem zweiten Becher "Kinderkaffee"

Auch Max (4) sieht man an, dass er bereits einen Kinderkaffee hatte. Jetzt holt er sich Nachschub. Seine Mutter Sabina schwärmt: “Wir kommen fast jeden Samstag hierher. Jessy ist echt eine Institution!”

Wir sind ebenfalls ganz begeistert, von der Atmosphäre und dem Cappuccino! “Der Kaffee kommt aus Jamaika und wird in Italien geröstet.” Mehr ist nicht rauszukriegen, denn es stehen schon die nächsten Kunden an und wollen Kaffee bestellen. Aber eine Sache erfahren wir dann doch noch: Jessy ist das ganze Jahr über mit seinem Kaffeestand im Einsatz. Als wir das hören, sind wir ein wenig erleichtert. Herbst und Winter können ruhig kommen. Zwischendurch tanken wir an Jessys Stand einfach guten Kaffee und gute Laune.

Fotos: privat

Der Wochenmarkt in Hamburg, Eimsbüttel findet jeden Mittwoch und Samstag von 08.30 bis 13.00 Uhr in der Grundstraße statt.