essen & trinken – Redaktionsblog

Autoren Archiv (10)

Essen und Yoga in Berlin: new deli yoga

Yoga und Essen in einem Raum?  In Berlin, in der Falckensteinstraße 37, bietet das new deli yoga genau das an: Tagsüber gibt’s Kaffee, Kuchen, Sandwiches, Mittagstisch und mehr, morgens und abends finden die Woche über diverse Yogakurse in dem großen hellen Raum statt. Dann heißt es, Vorhänge zu, Jalousien runter, den riesigen Holztisch an den Rand rollen und ab auf die Matte. Lesen Sie mehr

Sourdough at its best: bourke street bakery

Nicole Reese Nicole Reese
22. Dezember 2011
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Manch einer mag es nach wie vor bevorzugen, mitunter die Rinde seines Weißbrot abzuschneiden, da sie nicht sonderlich gut schmeckt. Bei klassischen Sandwich-Rezepten scheint es mir akzeptabel, bei den Broten der bourke street bakery wäre es jedoch eine Schande den Rand abzuschneiden – die Brote sind einfach zu gut, inklusive Knust und Kruste. Lesen Sie mehr

Hipster und Bananenbrot: BayLeaf Café Byron Bay

Nicole Reese Nicole Reese
5. Dezember 2011
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Byron Bays Ruf schien mir legendär: Hippiekommune, Surf-Hotspot, Yogaparadies, sagenumwobene Strände, der östlichste Punkt des australischen  Festlands – und das ganze Jahr über Sonnenschein. Eigentlich klar, dass außer mir auch andere auf die Idee kommen, ein paar Tage in Byron Bay zu verbringen. Lesen Sie mehr

Go local: Sydneys Märkte

Nicole Reese Nicole Reese
26. November 2011
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Markttag ist in Sydney die ganze Woche über. Jedes Viertel hat seinen eigenen kleinen „Organic” oder “Farmers Market“ mit regionalen Spezialitäten, Gemüse und Obst der Saison, Brot, Käse und Co. Wie unterschiedlich das jeweilige Angebot auch sein mag, eins fehlt nie: Ein Stand, der „Bacon and Eggs Rolls“ anbietet – nirgends ist die Schlange länger. Lesen Sie mehr

Flat White, Latte und Piccolo: Kaffeetrinken in Sydney

Nicole Reese Nicole Reese
19. Oktober 2011
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Ich bin beeindruckt. Natürlich von Sydney generell, aber vor allem von den unzähligen Cafébars und dem unglaublich guten Kaffee, der hier in allen Variationen zu haben ist. Nicht einen misslungenen Cappuccino bekam ich bisher serviert. Egal wo, in Sydney beherrschen die Leute hinter den Espressomaschinen ihr Handwerk. Mein momentaner Favorit: Cow & the Moon in Newton. Lesen Sie mehr

Kunst in der Küche: Konspirative KüchenKonzerte

Nicole Reese Nicole Reese
8. September 2011
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Musik, Kunst, Kochen: Drei Dinge, die gut zusammenpassen. Plus rasante Gespräche und rasende Kameramänner. All das bieten die Konspirativen KüchenKonzerte, die in der Küche von Marco Antonio Reyes Loredo in Wilhelmsburg stattfinden – zwischen Bücherregalen und improvisierter Bühne sitzt das Publikum auf langen Holzbänken. Die KKK’s sind TV-Kochshows, wenn auch etwas anderer Art. Und heute wird eine der neuen Folgen aufgezeichnet.

Marco in seiner Küche: Auftakt für Konspirative KüchenKonzerte

Marco in seiner Küche: Auftakt für Konspirative KüchenKonzerte

Eingeladen hat Marco an diesem Abend den Hamburger Künstler Tobias Rehberger, der auch die Optik der Küche für den Abend gestaltet hat: Wände, Klappen, Türen und Fenster sind weiß verkleidet und provisorisch mit farbigen Tapes verbunden. Eine Reminiszenz an brasilianische Favélas, wie er sagt. Zweiter Gast ist Andreas Dorau, der in Begleitung seiner Band ausgewählte Stücke seines neuen Albums „Todesmelodien“ präsentiert – sinnige Texte, rhythmisch unterlegt. In den musikalischen Pausen geht’s mit Tobias Rehberger zu Marco an den Küchentisch. Der bombardiert seine Gäste mit Fragen zu deren kulinarischen Vorlieben, zur Kunst, der eigenen und im allgemeinen, thematisiert den künstlerischen Werdegang der beiden und hakt dabei konsequent nach -  während er den Kochlöffel schwingt. Unterstützt wird ert dabei von Stefan Mühlmann.

Andreas Dorau, Tobias Rehberger und Marco Antonio Reyes Loredo

Andreas Dorau, Tobias Rehberger und Marco Antonio Reyes Loredo

Genervt von niveaulosen Shows, in denen Musik und Kunst kaum mehr eine Rolle spielten, entwickelten 2008 Marco Antonio Reyes Loredo und ein paar Freunde ein neues Konzept, das sie sogleich auch produzierten:  Basierend auf der Idee, dass die Küche das Zentrum  der meisten interessanten Gespräche bildet, senden sie direkt von hier raus in die Welt. Die Sendung basiert auf der Kombination von Gesprächen und  Konzerten vor Livepublikum. Neben technischen Effekten (Kameraführung) wird die Sendung mit weiteren Extras, wie dem fast schon legendären Fahrstuhlinterview, erweitert. Hier steigt Marco mit seinem Gast in den Aufzug und quetscht ihn nach allen Regeln der Interviewkunst aus – immer charmant, interessiert und informiert. Derweil köchelt das Menü vor sich hin. Das Studiopublikum schaut derweil den Umbauarbeiten zu und pflegt Gespräche mit den anderen Gästen. Für die Ausstrahlung werden die vereinzelten Teile der KüchenKonzerte kombiniert und mit weiteren Einspielern versehen. Das innovative Fernsehformat erhielt 2010 den Grimme-Preis, weitere Auszeichnungen folgten. Nun hat auch das öffentlich-rechtliche Interesse an den Konspirativen KüchenKonzerten gezeigt. Ab September werden die aktuellen Folgen auf ZDF.kultur ausgestrahlt.

Bei aller Liebe zur Kunst  und zur Musik geht’s in erster Linie jedoch ums Essen und Kochen. Und das macht Marco Antonio Reyes Loredo. Dem Wunsch des Künstlers nachkommend kündigt Marco japanisches Rindfleisch an, während er mit der Zubereitung beginnt. Während dieser über seine Antworten sinniert, dampfen die Töpfe, klappern die Löffel und schwitzen Kamerateam und Band – das Publikum vermeidet zu große Bewegungen, denn es ist heiß in der Küche.

Essen ist fertig!

Essen ist fertig!

Abkühlung bringt Eistee, den Tobias Rehberger als Eigenkreation seit kurzem produziert und vertreibt. Er schmeckt. Weiter bei Laune halten das Publikum neben Andreas Donaus Musikeinlagen, dem spannenden Tischtennisbattle von Rehberger und Marco, das auf einem umfunktionierten Bügelbrett ausgetragen wird und das ersterer recht souverän gewinnt, herumgereichte Ciabattascheiben mit Olivenöl und feinem Salz und natürlich das Versprechen von japanischen Rindfleisch, welches Marco wiederholt ins Spiel bringt.

Und plötzlich ist es soweit: Essen ist fertig! Koch, Künstler und Musiker nehmen am Tisch Platz, lehnen sich zurück, rauchen und probieren. Während die Gesprächsrunde sich ums Essen kreist, werden gefüllte Teller ans Publikum verteilt. Das japanische Rindfleisch entpuppt sich allerdings als kaltes Roastbeef, das mit Gurken- und Kartoffelsalat serviert wird – den kulinarischen Dreh dorthin habe ich leider nicht mitbekommen – meine Sitznachbarn auch nicht. Was soll’s, sieht gut aus und scheint zu schmecken.

www.konspirativekuechenkonzerte.de

Fotos: © Claudia Höhne

Elegant picknicken in der Stadt: Weißes Dinner

Nicole Reese Nicole Reese
18. August 2011
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weisses-dinner-anne1Letzten Samstag hieß es im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel: rein in die schicken weißen Klamotten und raus auf die Straße – zum Weißen Dinner. Á la Paris wurde bereits zum zweiten Mal in Hamburg zum gemeinsamen nachbarschaftlichen Sommerstraßenfest geladen. Einzige Bedingung: Bitte ganz in Weiß und möglichst elegant. Tische, Stühle, Getränke und Speisen sind selbst mitzubringen. Lesen Sie mehr

Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Mitten in Baden Württemberg liegt die Schwäbische Alb, die allerhand zu bieten hat: Biohotels, Forellenzucht, Streuobstwiesen, Schneckengarten und Käsereien zeigen nur einen kleinen Querschnitt der kulinarischen Vielfalt der Schwäbischen Alb, die von der UNESCO als Biosphärengebiet ausgewiesen ist. Für eine in Norddeutschland Beheimatete wie mich, hielt die Schwäbische Alb einiges an Herausforderungen bereit – nicht nur kulinarischer Art.

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LaDouce: Abendbrot

Nicole Reese Nicole Reese
7. Juni 2011
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Brot, Butter, Wurst und Käse: Abendbrot bei LaDouce ist mehr als eine schnöde Scheibe Brot mit Auflage. Stattdessen tummeln sich regionale Käsespezialitäten, selbst gemachter Aufstrich, Rote-Bete-Salat und eine Menge netter Leute um und auf dem Tisch. Lesen Sie mehr

Yin und Yang: Makrobiotischer Mittagstisch

Nicole Reese Nicole Reese
18. April 2011
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Mit Makrobiotik verband ich bisher außer Madonnas disziplinierter zuckerbefreiten Ernährungsweise, vor allem kulinarischen Verzicht und geschmacklose Vollkorngerichte. Um mich eines besseren belehren zu lassen, ließ ich mich zu einem makrobiotischen Mittagessen ausführen. Ich hatte Glück: Es gab Fisch. Lesen Sie mehr