essen & trinken – Redaktionsblog

Blog-Autoren

Christiane Bloch

Christiane Bloch

Wenn ich einmal älter bin, dann bin ich vernünftig, dachte ich früher. Wenn Du mal älter bist, wird aus Dir vielleicht noch eine richtige Dame, hoffte meine Mutter. Das mit dem Älterwerden ist ein unweigerlicher Prozess, mit dem Rest klappt es nicht. Wahrscheinlich liegt’s an der Portion Abenteuerlust im Bauch. Derzeitige Herausforderung: Nach Jahren der Reisereportagen für eine Frauenzeitschrift die Entdeckung der Terra Culinaria bei »essen & trinken«. Eine Welt voller Aromen, exotischer Düfte und Überraschungen: Wonach schmeckt das? Das ist doch ... Wow, so etwas gibt es? Spannend, wenn auch für eine Vegetarierin das Geschmacksuniversum ein bisschen kleiner ist. Aber da gibt’s ja zum Beispiel den Planeten der Süßspeisen. Und der ist zurzeit mein Lieblingsziel.



Diane Buckstegge

Diane Buckstegge

Über sich selber zu schreiben ist ja immer ein bisschen schwieriger. Man will sein Licht ja nicht unter den Scheffel stellen, aber als Angeber enden geht natürlich auch nicht :-). Deswegen halte ich mich einfach mal an die knallharten Fakten, an denen gibt es schließlich nichts zu rütteln. Seit Juli 2007 arbeite ich bei essen-und-trinken.de als Community Manager. Ich weiß, wieder einer der vielen Berufe, die ein "Manager" im Namen haben, deswegen eine kurze Erklärung zu meinen Aufgaben: Ich kümmere mich letztendlich um alles, was die User auf essen-und-trinken.de machen können und sorge dafür, dass sie so glücklich wie möglich sind :-). Ich behalte das Forum im Auge, schalte Bilder und Rezepte frei, organisiere und gestalte die Gewinnspiele, kümmere mich um Serviceanfragen und schreibe auch den einen oder anderen redaktionellen Inhalt. Ganz schön abwechslungsreich also und da man ja nie genug Abwechslung haben kann, freue ich mich auch schon sehr auf die Arbeit hier am Blog und insbesondere darauf, zu lesen, was meine lieben Kollegen schönes Neues entdeckt und frecherweise noch nicht im Büro berichtet haben!



Katja Burghardt

Katja Burghardt

Ich habe den besten Arbeitsplatz der Welt: Sitze ich an meinem Schreibtisch, schaue ich direkt auf den Hamburger Michel. Jeden Morgen um Punkt 10 Uhr öffnet sich am Turm ein Fensterchen und der Michel-Trompeter bläst mir den Marsch. Ein starker Start in den Tag. Schaue ich nach links, sehe ich Bismarck von hinten. Dass er der »essen & trinken«-Redaktion den Rücken zukehrt, ist kein unfreundlicher Akt, sondern diätetische Selbstkasteiung: Der Mann hatte Gewichtsprobleme. Er aß und trank im Überfluss und wog zeitweise stattliche 274 Pfund. So bin ich froh, dass unsere Versuchsküche, in der die kulinarische Versuchung wohnt, eine Etage unter meinem Büro liegt. Die Wendeltreppe, die ich jeden Tag unzählige Male hinunter- und vor allem hinauflaufe, möge Schlimmeres verhindern.



Saskia Fehrholz

Saskia Fehrholz

Ich gebe es direkt zu: Ich bin eine typische Frau! Ich liebe Klatsch und Tratsch, könnte mich den ganzen Tag nur von Schokolade und niiiedlichen Muffins ernähren und finde George Clooney lecker.
Was ist sonst noch zu sagen? Ich bin Redakteurin, kann mich also glücklicherweise hauptberuflich mit niiiedlichen Muffins und vielen anderen köstlichen Leckereien befassen. Und auch privat beschäftige ich mich gerne und oft mit allem, was mit Essen und Trinken zu tun hat. Gemütlicher Brunch mit Freunden, das Entdecken neuer Lieblingsgerichte durch fröhliches Experimentieren am heimischen Herd und vor allem hemmungsloses Genießen machen mich glücklich.
Ich freue mich auf unsere gemeinsamen Erlebnisse hier im Blog!
... Und sollten Sie George Clooney sein: Wir können gerne mal einen Espresso zusammen trinken. What else?



Renate Frank

Renate Frank

Renate Frank, 51, verheiratet, 1 Hund
Mein Büro auf dem Redaktionsflur ist leicht zu erkennen: Es ist das, mit den vielen Flaschen – vollen wohlbemerkt – und den Landkarten der Weingebiete der Welt. Ich bin bei uns für alles Flüssige zuständig. Auch Spülmittelproben sind mir schon zu geschickt worden. : ))) Im Wesentlichen geht es mir aber um Wein und Bier, Spirituosen, Tee und Kaffee, Saft, Limonade und Wasser. Das sind spannende Themen, bei denen ich sehr oft mit wirklich witzigen Leuten aus aller Welt zu tun habe. Apropos weltweit: Mein Sinologie-Studium und meine Reisen nach Fernost haben mich außerdem zum Redaktionsexperten in Sachen Asien werden lassen. Und in diesem Zusammenhang bekomme ich dann auch mal feste Nahrung. Was mich sofort an die letzte Pekingente denken lässt – hmm lecker!



Lisa Gschwender

Lisa Gschwender

Wenn es um die Berufswahl geht, haben viele Menschen zunächst einmal recht allgemeine Vorstellungen: „...’was mit Tieren“, wahlweise „...mit Menschen“, „...’was Soziales“ oder „...’was mit Medien“ sind recht häufig bemühte Zielvorgaben. Bei mir kristallisierte sich mit den Jahren eine Tendenz zu „...’was mit Essen“ heraus. So wurde ich denn (nach einer Ausbildung zur Redakteurin) Studentin der Oecotrophologie. Und als solcher sind mir sowohl das Essen als auch das Trinken in Theorie und Praxis nicht unbekannt. Bei essen-und-trinken.de absolviere ich nun zum Abschluss des Studiums ein Praktikum und gehe auf diesem Wege quasi eine Verbindung ein von Schnittchen- und Festplatte.



Gaby Götzer

Gaby Götzer

Ich bin hier das Fossil. 1972 war ich beim ersten Heft dabei und habe danach alle Esstrends durchlebt: Fondues und die erste Japanwelle in den 70ern, den Boom des Lachses Mitte der 80er, die Neue Deutsche Küche Anfang der 90er und zur Jahrtausendwende Fingerfood und Edel-Seafood. Zweimal durfte ich Paul Bocuse, den König der Köche, interviewen, Provence und Ligurien sind inzwischen zum Heimspiel für mich geworden. Und von Alaska bis New Orleans, von Oslo bis Palermo habe ich für »essen & trinken« viel Spannendes, Beeindruckendes und Gefährliches erlebt. Und außerdem kümmere ich mich um Fisch. So intensiv, dass die Kollegen ab und zu nachsehen, ob ich allmählich Flossenansätze bekomme oder schon durch Kiemen atme.



Karin Hellwig

Karin Hellwig

Leser-Fee, die Dame von Seite 8 oder einfach das Gedächtnis – welche Namen wir Karin Hellwig auch geben, sie ist in jedem Fall ein Phänomen. Weiß sie doch aus dem Kopf – ohne Blechtrottel, wie sie ihren Computer nennt – in welchem Heft wir den berühmten Marmorkuchen, den mit den zehn Eiern, vorstellten (10/92), wann wir zuletzt das Elsass bereisten (9/02) oder „Das wahre Gulasch“ kochten (3/92). Dazu gehört gelegentlich etwas detektivischer Spürsinn, wenn unsere Leser beispielsweise nur Fotos oder Skizzen einsenden. Wünsch Dir was – Karin Hellwig weiß weiter. Fast immer.



Laura Hempel

Laura Hempel

„Laura, möchtest Du mir beim Kochen nicht helfen?“
Ich weiß nicht, wie oft mir meine liebe Mami diese Frage stellte. Aber mir ist noch deutlich bewusst, dass ich sie jahrelang mit einem klaren und entschiedenen „Nein!“ beantwortet habe.
Woher kam diese ablehnende Haltung?
Im zarten Alter von 4 Jahren machte ich eine sehr schmerzhafte Erfahrung. Damals wollte ich meinem Papa partout nicht glauben, dass die schwarzen, runden Scheiben auf dem Schrank in der Küche, die manchmal so hübsch rot glühten, meinen kleinen Patschehändchen etwas Böses wollten. Irgendwann zwischen Krankenwagen und den nachfolgenden Wochen mit dick verbundenen Händen und vielen Kullertränchen, muss ich dann wohl dem Herd samt Küche den Krieg erklärt haben.
Mittlerweile sieht die Welt ganz anders aus. Ich bin mit dem Herd auf „Du“, koche leidenschaftlich gern, am liebsten süß und darf mich seit kurzem Ökotrophologin nennen. Seit Januar bin ich hier die neue Praktikantin und freue mich auf eine spannende Zeit.



Laura Hennies

Laura Hennies

Ich habe einen Lebensmittelfetisch. Seit ich denken kann verbinde ich alle wichtigen Ereignisse, Urlaube, Familienfeiern und sogar Personen mit Essen. Meine bevorzugten Aufenthaltsorte sind internationale Supermärkte, in denen ich die Regale nach nationalen Kuriositäten durchstöbere. Mein Lebensmittelpunkt ist überall dort, wo es Essbares gibt. Dazu zählt schon mal ganz klar die Küche und damit auf jeden Fall auch das Kochen. Wichtig auch: das Speisezimmer. Ich glaube es ist genetisch bedingt, dass das wichtigste Möbelstück meiner gesamten Familie der Esstisch ist. Das ist wie ich finde der schönste Ort der Welt, wenn er dicht umringt von Freunden und Verwandten leckere Speisen darbietet!
Können Sie sich vorstellen, welch eine Freude es für mich ist, hier für Sie über mein Lieblingsthema schreiben zu dürfen?



Daniela Karpinski

Daniela Karpinski

Sie kaut eigentlich ständig auf irgendetwas Essbarem herum, würde für richtig gute Bratkartoffeln und richtig guten Portwein geradezu würdelos fast alles tun, ist seit Jahren auf der Suche nach dem perfekten Käsekuchen, arbeitet als Schlussredakteurin getreu dem Motto: „Bei Dreckfehlern muss man aufpassen wie ein Lachs“, hat privat meist den Kopf im Wasser und auf dem Trockenen immer mindestens ein Buch dabei.



Stephanie Kloster

Stephanie Kloster

Ich hab auf dem Redaktionsflur sozusagen das Kontrollzimmer: Alle müssen bei mir vorbei – nicht nur räumlich, sondern auch mit ihren Texten! Ich korrigiere die Texte und redigiere die Rezepte der Küche, sodass sie möglichst einheitlich und verständlich sind. Das inspiriert mich oft schon vorm Erscheinen der Rezepte, sie zu kochen. Kochen auf Papier ist wesentlich leichter und zeitsparender – und hat nicht zuletzt auch noch einige Millionen weniger Kalorien. Aber Hüftgold schmeckt doch sooooooo gut ...



Rosemarie Kolep

Rosemarie Kolep

Als erste Oecotrophologin der Redaktion (mittlerweile bekam ich Begleitung), durfte ich diverse Gemüserezepte, Diäten, Ernährungsformen und Lebensmittelskandale beackern. (So wurde ich nach regem Schriftverkehr mit 2000 Metzgern offiziell als menschliches BSE-Opfer anerkannt.) Ich habe die anfänglichen Gehversuche der Öko-Bewegung miterlebt – und sie trotzdem unterstützt. Wer eine Lebensmittelallergie hat, steht ebenso in meinem Zimmer wie jemand mit Heißhunger. Da ich auch für neue Produkte zuständig bin, verfüge ich meist über ein stattliches Schokoladenlager – was mich als Genussmensch wiederum in Konflikt zu meinem ernährungswissenschaftlichen Auftrag bringt. Glücklicherweise gibt es aber auch die Verbindung von gesund und Genuss: Seien es alte Kartoffelsorten in der Heide, der Ayurveda auf Sri Lanka oder ein italienisches Restaurant, in dem La Mamma authentisch kocht. Ich bin ihnen mit Begeisterung auf der Spur.



Eckard Krüger

Eckard Krüger

Eckard Krüger, alias Don Edgar, alias Earl of Eggsontoast, bereist bevorzugt seine Latifundien in Spanien, Portugal, Großbritannien und Irland. Entsprechend gibt er bei »essen & trinken« wahlweise „den Spanier“ oder „den Engländer“. Dort betreut er außerdem die Abteilung General Interest und greift Trends und Schwerpunkte auf, die von kulinarisch-gesellschaftlichem Interesse sind. Getreu dem Motto der Hl. Teresa von Ávila: „wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn, wenn Fasten, dann Fasten“, ringt der vor längerer Zeit unter dem Sternzeichen Waage Geborene beständig um die Balance von Küche, Keller und (Redaktions-)Leben.



Ina Lasarzik

Ina Lasarzik

Ich bin von Natur aus neugierig. Und ich habe jeden Tag Hunger. Durch diese beiden Gegebenheiten, finde ich mich häufig in folgenden Situationen wieder: Ich lese staunend Koch- und Backbücher, lasse mich von neuen Gerichten inspirieren, probiere Rezepte aus, halte auf Märkten nach neuen Zutaten und Produkten Ausschau und schnüffle an Gewürzen und Kräutern.
Und so gerne ich Neues ausprobiere, so sehr freue ich mich auch immer wieder auf Liebgewonnenes: Auf ein großes Stück Käsekuchen am Sonntagnachmittag, auf den Obstsalat mit Joghurt und Nüssen am Morgen, auf die Tasse schwarzen Tee mit einem großen Schuss Milch, eine frische Scheibe Dinkelbrot mit Butter und Comté-Käse und auf die tägliche Ration Schokolade.
Ob Neues oder Altbewährtes - kommen Sie mit auf die Entdeckungsreise...



Kay-Henner Menge

Kay-Henner Menge

Kay-Henner Menge, 43, zusammenlebend, 1 Marky
So kann’s gehen: Studium der Oecotrophologie im Süden der Republik, Anfang der 1990er Jahre Praktikum in der Versuchsküche von »essen & trinken«. In Hamburg, durch ständiges Herumkochen für sich und andere Menschen langsam beendetes Studium. Anschließend Anwerbung in die Küche des größten deutschen Frauenmagazins (Gruß an Brigitte!) für zwei Jahre und nach kurzer Pause als Versuchskoch zu »essen & trinken«. Ich habe meine Leidenschaft Kochen zum Beruf gemacht und kein neues Haushaltsgerät ist vor mir sicher. In meiner Freizeit lege ich gerne süße und pikante Vorräte an oder bin auf kulinarischen Wanderpfaden im Trentino unterwegs.



Claudia Muir

Claudia Muir

Ich bin ein Foodie durch und durch. Die meisten, denen ich das erzähle, schauen mich leicht zweifelnd an. „Aber Du kommst doch aus England“, ist unweigerlich der Kommentar. Na, und? Auch auf der Insel gibt es super leckere Gerichte – ich denke da gerade an Yorkshire-Pudding ... Gutes Essen braucht nicht viel Aufwand. Wichtig sind erstklassige Lebensmittel und eine Portion Leidenschaft bei der Zubereitung. Wenn dann noch eine Prise Genialität hinzukommt (wie so oft bei den Rezepten unserer Köche in der Versuchsküche) – perfekt. Genau diese Genialität suche ich, wenn ich für »essen & trinken« unterwegs bin. Denn hinter jeder Zutat, jedem Gericht und jedem Restaurant stecken Menschen, die, wenn ich Glück habe, Foodies wie ich sind.



Stefan Pohlmann

Stefan Pohlmann

Eigentlich dürfte ich hier gar nicht sitzen. Nachdem ich mein erstes Date mit einer Maiscremesuppe (die mit einer solchen so viel gemein hatte wie Schokolade mit Gewürzgurken) ruiniert hatte, wollte ich eigentlich so schnell nicht mehr kochen. Trotzdem bin ich als Praktikant in der Online Redaktion von »essen & trinken« gelandet. Schuld daran sind Tütensuppen und allerlei andere Auswüchse der Fertigprodukt-Landschaft, die mich davon überzeugt haben, es doch lieber weiter mit dem selber kochen zu versuchen. Und das mit in der Zwischenzeit gewachsener Leidenschaft und großem Vergnügen.



Philippa Schmidt

Philippa Schmidt

Von meinem Kinderzimmer aus konnte ich über den Zürichsee auf eine Schokoladenfabrik blicken. Und nein, es ist kein Klischee, dass Schweizer Schokolade und Käse lieben. Heiß dampfendes „Chäsfondue“ und importierte „Schoggistängeli“ gehören auch heute noch zu meinen schönsten kulinarischen Momenten. An meinem Wohnort Hamburg liebe ich die Vielseitigkeit: Ob einheimischer Pannfisch oder Länderküchen aus aller Welt, die Hansestadt lässt für Gourmets keine Wünsche offen. Meist findet man mich deswegen in Asiashops und Delikatessenläden auf der Suche nach neuen Entdeckungen, die ich an Freunden und Familie testen kann. Diese Liebe zum Kochen und meine Magisterprüfung über „Essen und Trinken zur Zeit Karls des Großen“ hat mich zu essen & trinken geführt, wo ich als freie Mitarbeiterin die Online-Redaktion verstärke.



Tanja Seiffert

Tanja Seiffert

Seit Mitte April unterstütze ich als freiberufliche Redakteurin das
essen-und-trinken.de-Team. Ich finde es super, denn das Ressort macht mir
viel Spaß. Bei uns zu Hause wurde frisch gekocht und viel gebacken –
Fertigessen und Backmischungen waren verpönt. Ganz so eng sehe ich das heute
nicht, aber ich weiß gute und frische Küche zu schätzen und genieße gern.
Meine Mutter hat es zwar nicht geschafft, mir das Gulaschkochen beizubringen
– nach wie vor werden bei mir die Fleischstücke zu Briketts, dafür koche
ich moderner mit mehr Fisch. Ich glaube, da könnte sie heute glatt von mir
etwas lernen. Hinter Genuss steht für mich jedenfalls Appetit. Deshalb: egal
ob Butter-Stulle, Sushi, Gulasch oder ne Currywurst – alles zu seiner Zeit
kann eine Delikatesse sein.



Arabelle Stieg

Arabelle Stieg

In England bin ich auf den Herd gekommen. Kein Witz. Beeindruckt von den Kochkünsten meiner Delia Smith verehrenden Au-pair-Mutter, legte ich mir mit 19 mein erstes Rezeptbuch an. Heute, 788 Rezepte später, hat sich mein Interesse jobbedingt ein wenig verlagert: vom Selberkochen zum Selberessen. Zunächst als Redaktionsleiterin eines Hamburger Restaurantführers, dann als Textchefin von »essen & trinken« – ich lasse kochen, lucky me. Allerdings muss ich seit der Geburt meiner alles-Essbare-in-sich-hineinschaufelnden Tochter zu Hause hin und wieder selbst ran. Im Job lese und redigiere ich, was meine Kollegen so schreiben – und gebe gelegentlich meinen Senf dazu.



Anna Talla

Anna Talla

Meine größte kulinarische Herausforderung der letzten zehn Jahre bestand darin, die Zitronentarte meiner Freundin Birgit zu übertrumpfen. Ihr gelang, wonach ich vergeblich strebte: unerreichte Konsistenz, ausgewogener Geschmack im Spannungsfeld zwischen Süße und Säure – die perfekte Zitronentarte eben. Nur, sie rückt ums Verrecken nicht das Rezept heraus. Dass ich ihre beste Freundin bin, zählt nicht. Birgit hält dicht. Doch ich halte dagegen. Mit Fantasie, Einfühlungsvermögen, Beharrlichkeit, Rechercheinstinkt und den richtigen Verbindungen habe ich sie inzwischen hinbekommen, die beste Zitronentarte ever. Einer meiner liebsten Fotografen hat nämlich in seinem „Provence Kochbuch“ das Rezept fotografiert, das mir nun als Basis dient, die beste aller möglichen Zitronentartes zu backen. Nur Birgit wird es nie erfahren.



Stefanie Theile

Stefanie Theile

Pünktlich um 10.30 Uhr überfällt mich der Hunger. 2. Frühstück, Stullenzeit. Habe ich meine Leberwurstbrote runtergeschluckt, kommt prompt der Anruf aus der Versuchsküche: „Kommst du probieren?“ Klar, ist ja Job und der vergnüglichste Teil daran. Und als stellvertretende Chefredakteurin sollte ich schon wissen, welche Rezepte so im Heft landen. Habe ich aber mein Brot mal zuhause vergessen und baue darauf, dass in der Küche bestimmt etwas Leckeres steht – gibt es nur Pustekuchen: alle Herde kalt. Allenfalls stehen Plätzchen auf dem Tisch. Die helfen bei akuten Hungerattacken aber überhaupt nicht – bleibt noch ein Blick in die vielen Kochbücher, die bei mir landen – denn auch für die bin ich zuständig. Vorteil: Beim Lesen nehme ich nicht zu!



Yukie Yasui

Yukie Yasui

... ist Fan der japanischen und italienischen Küche. Lieblingsspeisen: Jakobsmuscheln und Thunfisch-Sashimi. Arbeitet noch daran, ihre Cannelloni alla Rossini zu perfektionieren. Aber das wird wahrscheinlich nie vorbei sein, denn sonst schmecken sie nicht.



Wolfgang Zahner

Wolfgang Zahner

Chefredakteur essen&trinken Für jeden Tag

Gastautoren

Melanie Haizmann

Melanie Haizmann

In der Grundschule haben wir – wohl so in der dritten oder vierten Klasse – Ernährung im Mittelalter durchgenommen. Damals ist mir das erste Mal bei der Lektüre eines Rezeptes so richtig das Wasser im Mund zusammengelaufen: Armer Ritter, also alte Semmeln, in Eimilch getränkt, in der Pfanne ausgebacken und mit Zucker bestreut. Abends standen sie dann vor mir, heiß und duftend – und das Rezept hielt, was es versprochen hatte!
Seitdem habe ich noch ein paar mehr leckere Rezepte gelesen, und irgendwie bin ich hier gelandet: Als Praktikantin habe ich ein halbes Jahr lang das Team hier in der Online-Redaktion unterstüzt. Mittlerweile bin ich wieder zurück an der Uni, aber das Thema Essen und Trinken lässt mich natürlich auch nach meinem Praktikum nicht los. Als Gastautorin werde ich hier von meinen kulinarischen Abenteuern berichten - denn zu entdecken gibt es immer was!



Jörg Meyer

Jörg Meyer

Als ich im Landgasthof meiner Eltern aufwuchs habe ich mir geschworen: „Nie im Leben arbeitest du in der Gastronomie“. Nun, es kommt anders, als man denkt. Seit 15 Jahren mache ich nichts anderes und einen Großteil dieser Zeit habe ich hinter der Bar verbracht. Bartender sind, sagen wir, gesellschaftlich weniger angesehen als Kaufmänner. Doch ich liebe meine Arbeit und kann mir nichts anderes vorstellen. Die Nächte hinter der Bar sind erlebnisreich und einzigartig - die Gäste oft deutlich interessanter als zu anderen Tageszeiten. Wenn die Tage es zulassen, begebe ich mich auf die Suche nach Inspiration und Neuem, am besten in andere Bars, Städte oder Länder. Barkeeping ist Front Cooking at its Best. Der einzige Unterschied: Wir richten in Gläsern an, nicht auf Tellern.