essen & trinken – Redaktionsblog

Sourdough at its best: bourke street bakery

Nicole Reese Nicole Reese
22. Dezember 2011
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Manch einer mag es nach wie vor bevorzugen, mitunter die Rinde seines Weißbrot abzuschneiden, da sie nicht sonderlich gut schmeckt. Bei klassischen Sandwich-Rezepten scheint es mir akzeptabel, bei den Broten der bourke street bakery wäre es jedoch eine Schande den Rand abzuschneiden – die Brote sind einfach zu gut, inklusive Knust und Kruste. Lesen Sie mehr

Interview mit Schnapsbrenner Christoph Keller von der “Stählemühle”

Benedikt Ernst Benedikt Ernst
15. Dezember 2011
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Christoph Keller kann auf ereignisreiche Jahre zurückblicken: Kaum war er 2004 mit seiner Familie von Frankfurt ins beschauliche Eigeltingen nahe dem Bodensee gezogen, entdeckte er seine Faszination für das Schnapsbrennen. Schon wenige Jahre später kann sich seine Stählemühle mit mehr als 150 nationalen und internationalen Auszeichnungen schmücken, unter anderem wird sie von Gault Millau und Destillata zu den 10 besten Brennereien weltweit gezählt. Ich treffe Christoph Keller im Hamburger Spezialitätengeschäft Mutterland, nachdem er für dessen Mitarbeiter eine Schulung zu seinen Produkten gegeben hat. Im Interview erzählt er von der Kunst des Brennens, seinem Werdegang vom Buchverleger zum Schnapsbrenner und vom Beerenpflücken auf Golfplätzen.

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Der Mann hinter den Edelbränden: Christoph Keller

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Hipster und Bananenbrot: BayLeaf Café Byron Bay

Nicole Reese Nicole Reese
5. Dezember 2011
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Byron Bays Ruf schien mir legendär: Hippiekommune, Surf-Hotspot, Yogaparadies, sagenumwobene Strände, der östlichste Punkt des australischen  Festlands – und das ganze Jahr über Sonnenschein. Eigentlich klar, dass außer mir auch andere auf die Idee kommen, ein paar Tage in Byron Bay zu verbringen. Lesen Sie mehr

Go local: Sydneys Märkte

Nicole Reese Nicole Reese
26. November 2011
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Markttag ist in Sydney die ganze Woche über. Jedes Viertel hat seinen eigenen kleinen „Organic” oder “Farmers Market“ mit regionalen Spezialitäten, Gemüse und Obst der Saison, Brot, Käse und Co. Wie unterschiedlich das jeweilige Angebot auch sein mag, eins fehlt nie: Ein Stand, der „Bacon and Eggs Rolls“ anbietet – nirgends ist die Schlange länger. Lesen Sie mehr

Interview mit Christina Spangenberg von “honigkuchenpferd.com”

Benedikt Ernst Benedikt Ernst
22. November 2011
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Kalorienzähler und Low-Carb-Befürworter müssen beim Anblick von honigkuchenpferd.com ganz stark sein: Auf ihrem Blog feiert Christina Spangenberg aus Kassel das süße Leben mit wunderbaren Süßspeisen, die fotografisch so schön in Szene gesetzt sind, dass man beim Lesen förmlich den Duft aus ihrem Ofen riechen kann. Seit einem knappen Jahr bloggt die 30-Jährige sich einmal quer durch die Konditorei, auf der Speisekarte stehen Tartes, Brownies, Plätzchen, Crèmes, Pfannkuchen, Marmelade und sogar Hundekekse. Im Interview erzählt sie von ihrem süßen Zahn, ihrer Inspiration und ihren besten Rezepten.

Honigkuchenpferd

Christina Spangenberg, die Hobbybäckerin hinter dem "Honigkuchenpferd"

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Interview mit dem veganen Chefkoch Björn Moschinski

Benedikt Ernst Benedikt Ernst
15. November 2011
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Björn Moschinski, der Vegan Head Chef, ist in letzter Zeit sehr umtriebig: Im September öffnete sein eigenes veganes Restaurant “Kopps” in Berlin-Mitte die Pforten, nur einen Monat später folgte das erste eigene Kochbuch “Vegan kochen für alle“. Zudem bietet er Schulungen und Workshops zum veganen Kochen für Kantinen, Mensen und Catering-Unternehmen an – Seine wuchtige Statur ist also nicht der einzige Aspekt, durch den Björn Moschinski das Klischee vom kraftlosen Veganer widerlegen kann. Seit seinem 15. Lebensjahr verzichtet er komplett auf tierische Produkte, im Zuge dieser Einschränkung eigenete er sich früh seine Fähigkeiten in der Küche an. Nach einer Ausbildung zum Mediendesigner startete er einen veganen Catering-Service, kochte in einem Bio-Hotel und den renommierten veganen Restaurants Zerwirk in München und La Mano Verde in Berlin, bevor er in diesem Jahr das Kopps eröffnete. Im Interview spricht er über sein Buch, über gängige Klischees zum Veganismus und den Einzug der pflanzlichen Ernährung in der Gastronomie.

Vegan Head Chef Björn Moschinski

Vegan Head Chef Björn Moschinski

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Kuchen-Häppchen

Ina Lasarzik
1. November 2011
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“Die erste Kuchenpraline der Welt” nennt die Münchnerin Chalwa Heigl ihren Mini-Gugl, den sie seit 2010 über www.dergugl.de nach Hause liefert. Liebevoll in kleinen Kartons verpackt und mit der Aufschrift “Das Glück darf auch klein sein” bringen sie in den Sorten Brownie, Pistazie-Mohn, Apfel-Mandel-Nougat, Schokolade-Cranberry jeden in große Verzückung.

Super als Dessert, zum Nachmittagskaffee oder zum Verschenken: selbstgemachte Kuchenpralinen

Super als Dessert, zum Nachmittagskaffee oder zum Verschenken: selbstgemachte Kuchenpralinen

Jetzt kann man die Mini-Gugl auch endlich selber backen. In ihrem ersten Buch “Feine Kuchenpralinen” offenbart uns Chalwa Heigl ihre Rezepte und Erfahrungen, damit auch bei uns zu Hause saftige, köstliche Kuchen-Häppchen heraus kommen. Eine Backform aus Silikon für 18 Gugl ist gleich dabei. Dann mal los!

Gugl Schoko-Ingwer-Orange, die sollen es werden. Erst einmal die Guglhupfform einfetten und mit Mehl bestäuben. Damit der Teig auch die gewünschte Konsistenz bekommt und die Menge ausreicht, halte ich mich genau an die vorgegebenen Mengen für Butter, Marzipan, Puderzucker, Eier, gemahlenen Haselnüssen, Mehl, Kakaopulver, Ingwer und den restlichen Zutaten. Heraus kommt ein leicht flüssiger Rührteig, den ich in einen Gefrierbeutel fülle. Vom Beutel schneide ich eine ganz kleine Spitze ab. So lässt sich der Teig gut in die einzelnen Förmchen füllen. Gar nicht so einfach, den Teig genau zu zielen, aber mit etwas Übung klappt es von mal zu mal besser und schneller. Damit der Teig sich gut verteilt, rüttel ich die Silikonform ein wenig. Die Form kommt auf ein Backblech, damit sie im Ofen stabil steht. Bei 210 ° Grad (Ober-/ Unterhitze) werden die Mini-Gugl rund 13 Minuten gebacken. Ob die nicht zu trocken werden, denke ich kurz und vergesse den stillen Einwand sofort, als ich den ersten abgekühlten Gugl vorsichtig aus der Form hole und probiere: “Die sind ja ein Traum! So saftig und schokoladig!”. Ein Happs und der nächste Gugl verschwindet im Mund. Großartig, diese kleinen Kuchenpralinen!

“Feine Kuchenpralinen” von Chalwa Heigl ist im Südwest Verlag erschienen und kostet 14,99 Euro.

Foto: Ina Lasarzik

Retap Trinkflasche

Sowohl in Skandinavien als auch in Deutschland steht die Qualität des Leitungswassers der von gekauftem Mineralwasser oft um nichts nach. Bis jetzt überwiegen jedoch die Einkäufe von Wasser im Supermarkt. Die praktische und umweltfreundliche Retap Trinkflasche regt dazu an, Lesen Sie mehr

Barkultur vom Feinsten beim Bar Convent Berlin

Benedikt Ernst Benedikt Ernst
21. Oktober 2011
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Zugegeben: Ein wenig nervös war ich schon, als ich die Hallen des Berliner Postbahnhofs betrat. Der Nachmittag war gerade erst angebrochen, als ich die lange, massive Holztafel mit den unzähligen Wodka-Flaschen erblickte, mit der das Gastland Polen die Besucher des Bar Convent Berlin willkommen hieß. Natürlich wollte ich möglichst viele Cocktails und Spirituosen probieren, allerdings wollte ich den abendlichen Weg zum Bahnhof  auch aufrechten Ganges bestreiten. Aber eines nach dem anderen… Lesen Sie mehr

Flat White, Latte und Piccolo: Kaffeetrinken in Sydney

Nicole Reese Nicole Reese
19. Oktober 2011
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Ich bin beeindruckt. Natürlich von Sydney generell, aber vor allem von den unzähligen Cafébars und dem unglaublich guten Kaffee, der hier in allen Variationen zu haben ist. Nicht einen misslungenen Cappuccino bekam ich bisher serviert. Egal wo, in Sydney beherrschen die Leute hinter den Espressomaschinen ihr Handwerk. Mein momentaner Favorit: Cow & the Moon in Newton. Lesen Sie mehr