essen & trinken – Redaktionsblog

Alle Beiträge in ‘Unterwegs’ (10)

Trend aus Brasilien: Açaí

Brasilien! Wer einmal in dieses schöne Land reisen durfte, wird den Geschmack tropischer Früchte nie vergessen. Die unbeschreiblich süße Ananas vom Straßenhändler, die spritzigen Limetten in der Caipirinha und Exotisches wie Caju, Goiaba und Açaí.

In letztere kleine blau-violette Beere habe ich mich in Brasilien verliebt. Die Palme, an der sie wächst – von Experten Euterpe Oleracea genannt - schenkt uns Genießern viele Schätze. In ihrem Stamm wachsen Palmitos, jene köstlichen kleinen Palmherzen, die wir in Europa als Delikatesse kennen. Hoch oben hin wachsen an langen Zöpfen die Açaí-Beeren – seit jeher ernähren sich die Einwohner der Amazonasregionen von dieser Beere, zu Saft oder Püree verarbeitet, gesalzen zu Fisch oder gesüßt als Wein. Das gesüßte Püree hat seinen Weg vom Amazonas in die brasilianischen Metropolen geschafft. Ob an der Copacabana oder den Geschäftszentren São Paulos, sie begleiten mich auf meiner Reise durch das Land.

Açaí-Beeren wachsen in großen Trauben an Palmen

Açaí-Beeren wachsen in großen Trauben an Palmen

An jeder Straßenecke finde ich eine Bar, die Açaí als Saft anbietet – pur oder kombiniert mit allem, was der brasilianische Obstgarten zu bieten hat. Der Saft wird leicht gesüßt, das Ergebnis ist eine Beerenexplosion auf der Zunge, die an Blau- und Waldbeeren erinnert. Mein persönlicher Favorit ist allerdings Açaí na tigela – eine Art Sorbet aus leicht gesüßter Açaí-Pulpe, mit Bananenscheiben, Erdbeeren und knusprigem Müsli. Großartig!

Ihr hoher gesundheitlicher Wert wird mir überall angepriesen. Nahrhaft ist sie, das merke ich nach einer Schüssel. Ihre intensive Farbe zeugt von hohen Pflanzenstoffgehalten, viele Vitamine und Mineralstoffe und essentielle Fettsäuren sollen enthalten sein. Nun ja, denke ich, die sind im Obst eigentlich immer drin. Wie ziemlich alle Obstsorten wird auch diese Beere dem Körper als Teil einer ausgewogenen Ernährung gut tun.  Auch die Begriffe „Wunderbeere“ (für Wundermittel zum Abnehmen und als Allzweckwaffe gegen hohen Blutdruck und Krebs) und „Jungbrunnen“ (die Amazonier haben angeblich weniger Falten) lese und höre ich oft. Das macht die Sache spannend. Als Ernährungswissenschaftlerin möchte ich genauer wissen, was in der Beere drin ist – nur ist das nicht so leicht herauszufinden. Die Webseiten, auf die ich bei meiner Suche stoße, listen entweder Nährstoffangaben von weiter verarbeiteten Açaí-Produkten auf oder nennen sehr unterschiedliche Gehalte der einzelnen Inhaltstoffe. Richtig fündig werde ich nicht und dann fliege ich auch schon nach Hause. Adeus, lieb gewonnenes Land!

Wieder in Hamburg angekommen befällt mich die Sehnsucht nach den Stränden und nach meiner täglichen Portion Açaí na tigela. Gut, die Copacabana nach Hamburg zu holen, das wird schwer. Aber wenn Ananas nach Deutschland fliegen kann, dann wird es doch möglich sein, dass ein paar Beeren zu uns geschifft werden. Frachtschiffe zwischen Hamburg und Rio, die fahren ja nun seit Jahren!

Blick auf die Copacabana in Rio de Janeiro

Blick auf die Copacabana in Rio de Janeiro

Ich suche also abermals im Internet – vielleicht ist ja ein Online-Shop dabei, bei dem ich die Beeren bestellen kann. Die ersten Hits führen zu Abnehmpillen und Gesundheitswunderkapseln. Nein, abnehmen möchte ich nicht und an Wunderkapseln glaube ich nicht. Es geht mir um den Geschmack. Endlich! Ich finde, was ich suche: Smoothies, Saft und sogar tief gefrorene Pulpe lässt sich online bestellen. Volltreffer. Richtig überrascht bin ich aber, als ich noch mehr finde. Schokolade, Energy-Drinks und Tee. Ich bestelle alles und teste, mixe und probiere.

Und so mache ich die Reeperbahn zur Copacabana und genieße am Ende doch wieder mein kleines persönliches Stück Brasilien.

zottersamba3Zotter „Açaí-Samba Schokolade“ und Regenwaldwunder-Trinkschokolade.

Die Açaí-Samba Schokolade verbindet drei Favoriten: Açaí, Samba und Schokolade. Zugegeben, ich bin positiv voreingenommen. Im Innern der Tafel sind Açaí-Ganache, Açaí-Püree, dunkle und weiße Schokolade geschichtet und das Ganze ist mit einer violetten Açaí-Kuvertüre überzogen. Handgeschöpft, fruchtig, schokoladig und fair gehandelt. Mmmh – Schokolade muss keine Sünde sein!

Bei der Trinkschokolade „Regenwaldwunder“ wird ein Teil des Milchpulvers der Schokolade durch getrocknete Açaís ersetzt. Das Ergebnis ist eine  Trinkschokolade, die beim Abtauchen in die heiße Milch einen Duft von exotischem Obstmarkt verströmt und auch so schmeckt.

Im Onlineshop der Firma Zotter kann man beide Schokoladen bestellen. Die 70g Tafel Açaí-Samba Schokolade kostet 3,25 Euro und 5 Täfelchen (à 20g) der Regenwaldwunder-Trinkschokolade kosten 5,95 Euro.

clippertea2Clipper Tea Infusion „Blackcurrant & Açaí berry“

Clipper Tea ist eine englische Firma, die neben Kaffee und Kakao auch verschiedene Teemischungen aus biologisch angebauten Zutaten herstellt.

In dem – wirklich großen – Sortiment habe ich auch den Früchtetee „blackcurrant & acai berry“ gefunden. Heißen Tee verbinde ich nicht direkt mit Strand und blauem Meer, aber vielleicht ist dieser Tee ja genau das Richtige, um während des deutschen Winters von Strand und blauem Meer zu träumen?

Die Verpackung ist hübsch, die enthält ungebleichte Teebeutel in einem aromadichten Innenteil. Das Teewasser färbt sich nach der empfohlenen Ziehzeit intensiv rot-violett und verströmt einen angenehm beerigen Duft. So schmeckt er dann auch: angenehm, ungekünstelt und sehr beerig.

Und wenn der Sommer doch noch kommt, freue ich mich darauf einen Beeren-Eistee zu zaubern.

Clipper Tea lässt sich unter anderem bei Bertine und Ecovitalhouse bestellen.

dosenSchwarze Dose 28 & Weiße Dose 28

Zwei Energy-Drinks, die mit dem Geschmack der Açaí-Beere ausgestattet sind.

Der Energydrink im eleganten kleinen Schwarzen sprudelt mir rosa-rot und mit viel Koffein (80mg pro Dose, das entspricht ca. 2 Tassen Kaffee) entgegen. Er schmeckt in der Tat nach roten Beeren, erfrischend und süß – was wohl an dem relativ hohen Zucker – (36 g pro Dose/ ca. 12 Würfelzucker) und Isomaltulosegehalt (12,5 g pro Dose) liegt. Isomaltulose ist ein Zweifachzucker, der dem gewöhnlichen Haushaltszucker recht ähnlich ist. Ihm wird nachgesagt, dass er den Blutzuckerspiegel länger stabil hält. Kurz gesagt, er soll dafür sorgen, dass der Energieschub des Drinks länger anhält.

Das jungfräuliche Weiß verrät es schon: Dieses ist die Light-Version des Energy-Drinks. Stilgerecht wird er (neben Acesulfam-K und Sucralose)  mit Stevia gesüßt, die Süßpflanze stammt ebenso wie die Açaí-Beere aus den Tiefen Südamerikas. Auch bei der Weißen Dose 28 sprudelt mir ein rosa Koffeinwasserfall entgegen. Den Unterschied zwischen Schwarz und Weiß oder Zucker und Stevia kann man eindeutig schmecken. Die Light-Version schmeckt leicht nach Stevia und Süßstoff – wer den Geschmack mag, der kann seinen Energy-Drink nahezu kalorienfrei genießen. Nachdem ich mich durch beide durchprobiert habe, fühle ich mich in der Tat äußerst wach, vielleicht ein klein bisschen zu wach und hibbelig. Das mag aber auch daran liegen, dass ich normalerweise keine Energy-Drinks trinke.

Die Schwarze Dose 28 und die Weiße Dose 28 sind in den meisten Super- oder Getränkemärkten, sowie pur oder als Mixgetränke in diversen Bars und Clubs erhältlich. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite von Calidris.

innocent2Innocent Smoothie

Schön lila ist der Smoothie Granatapfel, Heidelbeere & Açaí vom britischen Hersteller Innocent. Wie der Sortenname schon sagt, ist es kein purer Açaí-Smoothie, aber immerhin haben es zwölf geschälte Açaí-Beeren in die Flasche geschafft. Die Kombination mit Heidelbeere und Granatapfel ist geschmacklich wirklich gelungen – in der samtigen Konsistenz schmecke ich die blaue Beeren deutlich heraus und die leichte Säurenote rundet das Gesamtwerk ab.

Schön ist, dass Innocent das schafft, ohne Zucker oder Aroma hinzu zu fügen. Der Smoothie ist in gut sortierten Supermärkten erhältlich und kostet UVP 1,69 Euro für 250 ml.

hanoju2Beeren-Açaí Saft von Hanoju

Der Original HANOJU BIO Açaí Direktsaft ist ein Saft zur Nahrungsergänzung. Netterweise schrieb mir der Hersteller des Produktes dazu, dass der Saft pur etwas „gewöhnungsbedürftig“ schmecke. Das stimmt auch. Eine Empfehlung dafür gibt es trotzdem, denn das Produkt ist pur – rein pflanzlich, ungesüßt und ohne Beimischung von Farb- oder Konservierungsstoffen. Alle, die von der angenommenen gesundheitlichen Wirkung der Açaí-Inhaltsstoffe profitieren möchten, finden in diesem Saft ein gutes Produkt. Oder auch einfach alle, die den unverfälschten Geschmack der Beere erleben oder die Açaí-Beeren auch mal für herzhafte Gerichte ausprobieren möchten.

Den Original HANOJU BIO Açaí Direktsaft kann man im Onlineshop bestellen. 1000ml des Saftes kosten 32,95 Euro – hält man sich an die Verzehrsempfehlung von 60 ml pro Tag für Erwachsene, dann reicht eine Flasche länger als zwei Wochen.

finefruits2Açaí-Beeren als tiefgefrorene Pulpe von „Fine Fruits Club“

Beim „Fine Fruits Club“ lassen sich die verschiedensten tropischen Früchte als tiefgefrorene Fruchtpulpe-Pads zum selber Mixen bestellen. Darunter auch Açaí-Beeren: pur oder pur in Bio-Qualität.

Die Pulpe kommt in handlichen 100g Paketen und ist ungesüßt. Laut Packungsanleitung gebe ich ein Pad mit Orangensaft, Honig und Banane zusammen in den Mixer – et voilà, das Ergebnis ist ein Smoothie, wie ihn die Strandbar in Rio nicht besser macht.

Das zweite Mal versuche ich eine Açaí na Tigela herzustellen. Einfach weniger Flüssigkeit und etwas klein gehacktes Eis mit dem Pad und einer Banane in den Mixer geben, und heraus kommt eine schöne Sorbetmasse. Erdbeeren und Müsli drauf – fertig ist das Glück!

Der Fine Fruits Club bietet, neben diversen anderen Fruchtpürees und –produkten, die Açaí-Pulpe tiefgefroren als 6×100g Paket für 5,89 oder 6,29 (Bioqualität). Mindestbestellgewicht im Onlineshop sind allerdings 5 kg. Erhältlich sind die Produkte auch im eigenen Geschäft in Berlin oder in ausgesuchten Bio-Läden.

Fotografen/ Bildcredit: http://www.fine-fruits-club.de , z o t t e r , © 2010 Clipper Teas Ltd, www.calidris28.de, © 2012 innocent Alps GmbH,  www.hanoju-shop.de,

Eine etwas andere Mittagspause

Ina Lasarzik
6. Juni 2012
3 Kommentare

Essensmarke

Essensmarke gegen Wok-Nudeln

“Komm, wir gehen mittags zum Lunch Beat!” Eine Freundin nahm mich letzte Woche Freitag in Hamburg mit ins Fundbureau. Das Konzept: die Mittagspause in Clubatmosphäre verbringen, eine Kleinigkeit essen und die meiste Zeit auf der Tanzfläche verbringen.

Und so tauchen wir um Lesen Sie mehr

Essen und Yoga in Berlin: new deli yoga

Yoga und Essen in einem Raum?  In Berlin, in der Falckensteinstraße 37, bietet das new deli yoga genau das an: Tagsüber gibt’s Kaffee, Kuchen, Sandwiches, Mittagstisch und mehr, morgens und abends finden die Woche über diverse Yogakurse in dem großen hellen Raum statt. Dann heißt es, Vorhänge zu, Jalousien runter, den riesigen Holztisch an den Rand rollen und ab auf die Matte. Lesen Sie mehr

Rügen: Räucherfisch & Bio-Brot

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Am besten in der Nebensaison oder ganz früh morgens besuchen: das Fischerdorf Vitt

Auf Rügen finden sich immer wieder neue kulinarische Highlights. Letzte Woche hat es mir der Räucherfisch in dem kleinen Fischerdorf Vitt angetan. Vitt ist mit der kleinen Kap Arkona-Bahn, dem Rad oder zu Fuß vom letzten Parkplatz vorm Kap Arkona aus leicht zu erreichen. Vorbei an Feldern und Wiesen führt der Weg zu dem Dorf mit den Reetdachhäusern, das unter Denkmalschutz steht. Schnell zieht es einen ans Wasser. Hier wird in großen Tonnenöfen Fisch frisch geräuchert. Am Stand gibt es geräucherten Lachs, Dorsch und Makrele aus der Ostsee. Außerdem Buttermakrele und schwarzen Heilbutt aus dem Atlantik. Wir entscheiden uns für Lachs und Makrele. Zum Stück Räucherfisch gibt es schlicht ein Brötchen. Das genießt man am besten in der Sonne, auf einem der großen Steine am Wasser, mit Blick aufs Kap Arkona. Unglaublich zart, saftig und würzig schmeckt der Fisch.

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Gelbe Gummistiefel und ein gelbes Fahrrad zeigen: Hier geht es zum Bio-Hof von Familie Sorge

Auf dem Rückweg vom Kap Arkona fahren wir Richtung Sassnitz. Aus Richtung Glowe kommend, biegen wir kurz hinter dem Ort Baldereck links in einen kleinen Weg ein, als wir gelbe Gummistiefel auf Holzpfeilern und ein gelbes Fahrrad am Wegesrand sehen. Hier geht es zum Biohof von Familie Sorge – einer Rügener Spezialitätenmanufaktur. Ein kleiner Bach plätschert, die Vögel zwitschern – ist das beschaulich! Rechts steht ein kleines rotes Häuschen, in dem sich der Hofladen befindet. Das Sortiment ist klein und fein: Brot, klassische Nudeln und außergewöhnliche Sorten wie Lavendel- oder Thymiannudeln, Fruchtaufstriche aus eigenen und aus Wildfrüchten, z.B. Sanddorn, Holunder sowie Löwenzahn und ein Blech Rhabarberkuchen. Alles wird auf dem Hof hergestellt. Daneben verarbeitet Familie Sorge auch Fisch, Fleisch, Wild, Schokolade und Walnüsse auf ihrem Hof. In unseren Korb landen der wunderbare Rhababerkuchen, würziges Brot, das außen schön knusprig und innen saftig ist und die Nudeln, die zu Hause an den Inselausflug erinnern werden. Haben Sie auch kulinarische Tipps für Rügen? Wo und was essen Sie auf der Insel am liebsten?

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Bestes Brot, Nudeln, Fruchtaufstriche und mehr gibt es in dem Lädchen der Rügener Spezialitätenmanufaktur

Fotos: Ina Lasarzik

Der erste Bärlauch

Ina Lasarzik
5. März 2012
7 Kommentare

baerlauch-park-2012

Bärlauch ist ein Lauchgewächs und bildet ab April weiße Blüten

Endlich wieder Bärlauch! Am Wochenende sind wir auf Rügen fündig geworden und haben die ersten Blätter gesammelt. Aus verlässlicher Quelle wissen wir, dass es sich auch wirklich um Bärlauch handelt und nicht um die jungen und optisch ähnlichen Blättern von Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen. Jetzt ist Bärlauch Lesen Sie mehr

Osteuropäische Küche im Kuchnia

Ina Lasarzik
20. Januar 2012
Keine Kommentare

Heute Mittag gibt es Piroggen! Nachdem ein Kollege von den osteuropäischen Spezialitäten im Kuchnia schwärmte, führt es eine Freundin und mich in der Mittagspause in das nahegelegene Lokal auf St. Pauli. Pünktlich um 12 Uhr kommen wir in Lesen Sie mehr

Sourdough at its best: bourke street bakery

Nicole Reese Nicole Reese
22. Dezember 2011
1 Kommentar

Manch einer mag es nach wie vor bevorzugen, mitunter die Rinde seines Weißbrot abzuschneiden, da sie nicht sonderlich gut schmeckt. Bei klassischen Sandwich-Rezepten scheint es mir akzeptabel, bei den Broten der bourke street bakery wäre es jedoch eine Schande den Rand abzuschneiden – die Brote sind einfach zu gut, inklusive Knust und Kruste. Lesen Sie mehr

Hipster und Bananenbrot: BayLeaf Café Byron Bay

Nicole Reese Nicole Reese
5. Dezember 2011
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Byron Bays Ruf schien mir legendär: Hippiekommune, Surf-Hotspot, Yogaparadies, sagenumwobene Strände, der östlichste Punkt des australischen  Festlands – und das ganze Jahr über Sonnenschein. Eigentlich klar, dass außer mir auch andere auf die Idee kommen, ein paar Tage in Byron Bay zu verbringen. Lesen Sie mehr

Go local: Sydneys Märkte

Nicole Reese Nicole Reese
26. November 2011
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Markttag ist in Sydney die ganze Woche über. Jedes Viertel hat seinen eigenen kleinen „Organic” oder “Farmers Market“ mit regionalen Spezialitäten, Gemüse und Obst der Saison, Brot, Käse und Co. Wie unterschiedlich das jeweilige Angebot auch sein mag, eins fehlt nie: Ein Stand, der „Bacon and Eggs Rolls“ anbietet – nirgends ist die Schlange länger. Lesen Sie mehr

Barkultur vom Feinsten beim Bar Convent Berlin

Benedikt Ernst Benedikt Ernst
21. Oktober 2011
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Zugegeben: Ein wenig nervös war ich schon, als ich die Hallen des Berliner Postbahnhofs betrat. Der Nachmittag war gerade erst angebrochen, als ich die lange, massive Holztafel mit den unzähligen Wodka-Flaschen erblickte, mit der das Gastland Polen die Besucher des Bar Convent Berlin willkommen hieß. Natürlich wollte ich möglichst viele Cocktails und Spirituosen probieren, allerdings wollte ich den abendlichen Weg zum Bahnhof  auch aufrechten Ganges bestreiten. Aber eines nach dem anderen… Lesen Sie mehr